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Rosebrock!

Nationale und internationale Umzüge für Privat- und Firmenkunden

Gut geschultes Fachpersonal und exzellent ausgebildete Mitarbeiter garantieren persönlichen Service und Professionalität bei der Umzugsabwicklung.
Wir helfen in jeder Transportangelegenheit und sorgen für die reibungslose Organisation und Durchführung in Deutschland und weltweit.

Amtliches Verzeichnis
9001
14001
27001
BS EN 12522:1998
Amö
Eurovan
Confern

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PRIVATUMZÜGE

Unsere Umzugsberater erarbeiten gemeinsam mit Ihnen den besten Weg in Ihr neues Zuhause

Ganz unabhängig ob groß oder klein, nah oder fern, einfach oder aufwendig, auf die langjährige Erfahrung der qualifizierten Umzugsteams von Rosebrock können Sie vertrauen. Wir beginnen mit einer umfassenden Umzugsberatung und -planung bei Ihnen zu Hause und bieten Ihnen von dem Einpackservice auch für besonders empfindliche Gegenstände bis zur Montage und Entsorgung des Packmaterials alle Leistungen aus einer Hand. Dazu erhalten Sie ein kostenfreies Angebot.

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Umzugsplanung leicht gemacht!

Der Rosebrock Umzug-Volumenrechner

umzugsrechner_screenSo einfach wie nie: Umzugsgüter anklicken, Umzugsdaten angeben und Anfrage absenden.

Direkt zum Umzug-Volumenrechner

Unser Service

Ein Umzug ist mehr als nur ein Transport von Möbeln von A nach B. Wir denken mit und kümmern uns um das Praktische, damit Ihr Umzug für Sie in bester Erinnerung bleibt.

  • Ein- und Auspackservice
  • Spezielle Verpackungen (z.B. Flatscreenbox)
  • Neu: confern box
  • Demontage und Montage
  • Beratung, Planung und Durchführung von Seniorenumzügen
  • Halteverbot und Außenaufzug
  • Spezialtransporte
  • Überseeumzüge
  • Neu: Sprinter-Umzüge
  • Einlagerung in temperierten Möbellager
  • Handwerkerleistungen
  • Fachgerechte Entsorgung

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MITARBEITERUMZÜGE

Persönliches Engagement in allen Kundenbelangen, kompetentes Logistiknetz mit anerkannten Partnern national und international

Umzüge, egal ob nah oder fern, sind eine logistische Herausforderung und gehören daher unbedingt in die Hände von erfahrenen Profis.

Unsere Umzugsberater planen den Ablauf sorgfältig für Sie, koordinieren den gesamten Umzug und bieten Ihnen praktische Hilfe und Tipps an.

Alle Leistungen aus einer Hand

  • Umzugsberatung deutschlandweit
    (auch fremdsprachig)
  • Individuelle Ablaufplanung
  • Koordinierung mit anderen Dienstleistern und Behörden
  • Professionelles Verpacken durch Fachpersonal
  • Temperiertes Möbellager z.B. zur Zwischenlagerung
  • Zollabfertigung und alle notwendigen Relocation Services bei internationalen Umzügen

Qualität & Service made in Germany

– since 1897

Seit über 100 Jahren steht der Name Rosebrock für professionelle Umzüge in Deutschland, Europa und weltweit.

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BÜRO- UND PROJEKTUMZÜGE

Wir arbeiten ausschließlich mit geschultem Fachpersonal

Ob Sie nur von einem Stockwerk ins nächste ziehen oder quer durch Deutschland, das erfahrende Team von Rosebrock ist ihr kompetenter Ansprechpartner für Bürologistik.

Auszug aus der Kundenliste von durchgeführten Büro und Projektumzügen: Blanke Meier Evers Rechtsanwälte, Daimler AG, F.H. Bertling Logistics GmbH, Bremen, Gesundheit Nord, Internationale Schule Bremen, OHB AG, RKW Bremen, Standesamt Bremen, wpd onshore GmbH & Co. KG.

Unser Service, damit Sie sich auf Ihr Geschäft konzentrieren können

  • individuelle Planung und Beratung
  • Auf- und Abbau
  • Inventarisierung
  • Transport in luftgefederten Möbelwagen
  • Zwischenlagerung von Möbeln und Akten
  • Bestandsmöbelmanagement
  • Technisches Equipment (Außenaufzüge, Rampen, Transportbehälter)
  • Spezialverpackungen (Flatscreenboxen)
  • Neu: confern box
  • Halteverbotszonen und Absperrungen
  • Umzug auch an Wochenenden

 

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IT Technik & Services

Wir sorgen dafür, dass Sie jederzeit telefonisch erreichbar bleiben und alle Arbeitsplätze wieder pünktlich im Netz sind.

Unser erfahrener Service-Partner BASYS Bartsch EDV-Systeme GmbH sorgt u. a. für den Ab- und Aufbau von Rechenzentren und Serverlandschaften, für die Datensicherung, sowie für die Vernetzung von verschiedenen Standorten und Einbindung der Rechner ins neue Netzwerk inkl. Funktionstests und Arbeitsplatzsupport.

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KONTAKT

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umzug@rosebrock.com    I    www.rosebrock.com

Perfekt organisiert für einen Umzug ohne Stress: Unsere Umzugsberater

Heiko Adler
Theo Czarnecki
Ronald Schmeling
Sonja Neye
Ulrike Winkelmann

Umzug Bremen – Umzüge Bremen – Nationale und internationale Umzüge für Privat- und Firmenkunden

Sie suchen ein professionelles Umzugsunternehmen für Ihren Umzug von Bremen, nach Bremen oder innerhalb von Bremen? Wir bieten einen kompetenten, persönlichen Service und durchdachte Umzugsplanung und sorgen damit für eine reibungslose Organisation und Durchführung von Umzügen innerhalb Deutschlands, Österreich, Schweiz und Europa. Mit unserem Umzugsrechner und dem Online-Umzugsangebot behalten Sie die Umzugskosten stets im Blick, wir berechnen den bestmöglichen Umzugspreis und haben Checklisten für Sie.

Ein Umzug ist mehr als nur ein Transport von Möbeln, wir übernehmen die komplette Umzugsberatung und Umzugsplanung,  damit Ihr Umzug für Sie in bester Erinnerung bleibt. Umzüge, egal ob nah oder fern, sind eine logistische Herausforderung und gehören daher unbedingt in die Hände eines  erfahrenen Umzugsprofis.

Als zertifiziertes Umzugsunternehmen sorgen wir mit unserem qualifizierten Fachpersonal dafür, dass alle Mitarbeiter sofort nach einem Büroumzug weiterarbeiten können, egal ob Sie von einem Stockwerk ins nächste, innerhalb von Bremen oder quer durch Deutschland umziehen. Auf Wunsch führen wir Ihren Umzug oder Büroumzug auch am Wochenende durch oder bieten Ihnen eine Einlagerung in unserem temperierten Möbellager an.

Umziehen kann so einfach sein! Kontaktieren Sie unsere Umzugsberater in Bremen.

IMPRESSUM

Gesetzliche Anbieterkennung gemäß § 5 TMG

 

Wilhelm Rosebrock GmbH & Co. KG

vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin Rosebrock & Sommer Beteiligungsgesellschaft mbH, diese wiederum vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Martin Sommer.

Albert-Bote-Straße 11
28197 Bremen-GVZ

 

Kontakt:

Telefon: +49 (0) 4 21 / 520 00 – 0

Fax: +49 (0) 4 21 / 520 00 – 69

E-Mail: mail@rosebrock.com

 

Registergericht: Amtsgericht Bremen

Registernummer: HRB-Nr.: 11 23 9

 

Rosebrock & Sommer Beteiligungs GmbH

Die Rosebrock & Sommer Beteiligungs GmbH wird vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Martin Sommer.

Albert-Bote-Straße 11
28197 Bremen-GVZ

 

Kontakt:

Telefon: +49 (0) 4 21 / 520 00 – 0

Fax: +49 (0) 4 21 / 520 00 – 69

E-Mail: mail@rosebrock.com

 

Registergericht: Amtsgericht Bremen

Registernummer: 38 HRB-Nr.: 31 86

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gem. § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE 114532245

 

Zuständige Aufsichtsbehörde zur Erteilung der CEMT-Genehmigung Umzugsverkehr

Bundesamt für Güterverkehr
Werderstraße 34
50672 Köln

 

Telefon: +49 (0) 22 1-577 6-0
Fax: +49 (0) 22 1-577 6-1777
E-Mail: poststelle@bag-bund.de

https://www.bag.bund.de

 

Zuständige Erlaubnisbehörde zur Erteilung der Güterkraftverkehrserlaubnis / EU-Lizenz:

Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa der Freien und Hansestadt Bremen

Ansgaritorstr. 2
28195 Bremen

 

Telefon: +49 (0) 42 1-361 24 07
Fax: +49 (0) 42 1-361 20 50

E-Mail: office@umwelt.bremen.de

https://www.bauumwelt.bremen.de

 

 

Verantwortlich i.S.d. § 55 Abs. 2 RStV:

Herr Martin Sommer.

Albert-Bote-Straße 11,

28197 Bremen-GVZ

 

Datenschutzbeauftragter

Wir haben für unser Unternehmen eine Datenschutzbeauftragte bestellt.

Frau U. Joos
Albert-Bote-Straße 11
28197 Bremen-GVZ

Kontakt:
Telefon: +49 (421) 52 000 – 12
E-Mail: ujoos@rosebrock.com

 

Bei datenschutzrechtlichen Verstößen steht Ihnen ein Beschwerderecht bei jeder zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Die für uns zuständige Aufsichtsbehörde in datenschutzrechtlichen Fragen:

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit der Freien Hansestadt Bremen

Dr. Imke Sommer

Arndtstraße 1
27570 Bremerhaven

Telefon: +49 (0) 42 1 – 361-2010
Telefax: +49 (0) 42 1 – 496-18495

E-Mail: office@datenschutz.bremen.de
Homepage: http://www.datenschutz.bremen.de/

 

Alternative Streitbeilegung:
Zur außergerichtlichen Beilegung von verbraucherrechtlichen Streitigkeiten stellt die Europäische Union eine Online-Plattform (OS-Plattform) zur Verfügung unter
http://ec.europa.eu/odr. Wir sind zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit.

Hinweis gem. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG)
Wir sind grundsätzlich nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

 

Haftung für Inhalte

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.

Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

 

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Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet.

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DATENSCHUTZHINWEISE

Datenschutzhinweise als PDF

Diese Webseite (nachfolgend Webseite) wird bereitgestellt von der Wilhelm Rosebrock GmbH & Co. KG (nachfolgend uns“ oder „wir). Mit der folgenden Datenschutzerklärung informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten und der Ihnen zustehenden Rechte.

Die dieser Datenschutzerklärung zugrundeliegenden Gesetze (DS-GVO und BDSG-neu) sind am 25. Mai 2018 in Kraft getreten.

  

  1. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Als betroffene Person können Sie bei allen Fragen und Anregungen zum Datenschutz direkt unseren für die Verarbeitung Verantwortlichen kontaktieren.

Verantwortlicher im Sinne der DS-GVO, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Inhalt ist:

 

Wilhelm Rosebrock GmbH & Co. KG

Vertreten durch den Geschäftsführer Herrn Martin Sommer

Albert-Bote-Straße 11
28197 Bremen-GVZ

Tel.: +49 (0) 4 21 / 520 00 – 0
E-Mail: mail@rosebrock.com

  

  1. Zweck der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten

Wir möchten durch die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gewährleisten, dass Ihnen ein nutzerfreundlicher, sicherer und effizienter Service zur Verfügung steht, der auf Ihre individuellen Wünsche und Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten insbesondere, wenn es für die Funktion unserer Webseite und unserer Leistungen unabdingbar ist. Zudem bieten wir Ihnen auf unserer Webseite verschiedene Leistungen an, die nicht nur einen rein informatorischen Nutzen haben. Wenn Sie diese Leistungen nutzen möchten, müssen Sie weitere zusätzliche personenbezogene Daten angeben. Diese Daten nutzen wir unter Beachtung der nachfolgenden Datenverarbeitungsgrundsätze, um die von Ihnen gewählte Leistung zu erbringen.

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten mit Ihrer vorherigen Zustimmung. Auf eine vorherige Einholung Ihrer Zustimmung verzichten wir nur dann, wenn wir Ihre Zustimmung aus tatsächlichen Gründen nicht zuvor einholen können und die Verarbeitung Ihrer Daten durch gesetzliche Vorschriften ausdrücklich erlaubt ist.

 

  1. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten

Die Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten ergeben sich aus der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO), dem Bundesdatenschutzgesetz neu (BDSG-neu) sowie allein weiteren maßgeblichen Gesetzen.

Die Rechtsgrundlagen der DS-GVO:

Art. 6 I lit. a DS-GVO

Verarbeitung von personenbezogenen Daten nach Einholung einer Einwilligung der betroffenen Person der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke


Art. 6 I lit. b DS-GVO

Verarbeitung von personenbezogenen Daten ist erforderlich zur Erfüllung eines Vertrages oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen

 

Art. 6 I lit. c DS-GVO

Verarbeitung von personenbezogenen Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, der wir unterliegen

 

Art. 6 I lit. d DS-GVO

Verarbeitung von personenbezogenen Daten zum Schutz von lebenswichtigen Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person

 

Art. 6 I lit. e DS-GVO

Verarbeitung von personenbezogenen Daten für die Wahrnehmung einer Aufgabe, die im Öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde

 

Art. 6 I lit. f DS-GVO

Verarbeitung von personenbezogenen Daten zur Wahrung unseres berechtigten Interesses oder eines Dritten, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt

  

  1. Minderjährigenschutz

Alle Personen unter 16 Jahren dürfen ohne das Einverständnis ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten keine personenbezogenen Daten an uns übermitteln. Wir erheben keine personenbezogenen Daten von Kindern und Jugendlichen und geben solche Daten auch nicht an Dritte weiter.

 

  1. Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten

 5.1. Weitergabe von personenbezogenen Daten an externe Dienstleister

Wir können Ihre personenbezogenen Daten zur Verarbeitung auch an externe Dienstleister übermitteln:

 

  • zur Erfüllung unserer gesetzlichen Mitteilungspflichten gem. Art. 6 I lit. c DS-GVO, hierzu zählen insbesondere Behörden (z.B. Sozialversicherungsträger, Finanzbehörden oder Strafverfolgungsbehörden)
  • zur Erfüllung eines Vertrages oder vorvertraglicher Pflichten gem. Art. 6 I lit. b DS-GVO (z.B. Zahlungsdienstleister)
  • auf Grund eines berechtigten Interesses gem. Art. 6 I lit. f DS-GVO (z.B. von uns beauftragte Dienstleistungsunternehmen wie Web Hoster, externe Rechenzentren, Kreditinstitute, Druckereien, Kurierdienste, Wirtschaftsprüfungsdienstleister etc.)
  • auf Grund Ihrer Einwilligung gem. Art. 6 I lit. a DS-GVO

Sollten Sie an Aktionen oder Gewinnspielen teilnehmen, mit uns einen Vertrag abschließen oder ähnliche Leistungen nutzen, die wir gemeinsam mit anderen Partnern anbieten, können wir Ihre Daten an externe Dienstleister weitergeben. Weitere Informationen erhalten Sie, bevor Sie Ihre Daten eingeben und direkt bei der Angebotsbeschreibung.
Alle von uns beauftragten externen Dienstleister sind sorgfältig ausgewählt, an unsere Weisungen gebunden und werden von uns regelmäßig kontrolliert.

Wenn wir Dritte auf der Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrages beauftragen, so beachten wir den Art. 28 DS-GVO.

 

5.2. Weitergabe von personenbezogenen Daten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes (EWR)

 Wir nutzen auf unserer Webseite Funktionen externer Anbieter mit Sitz im nichteuropäischen Ausland. Ihre personenbezogenen Daten können daher auch außerhalb der EU verarbeitet und gespeichert werden. Wir übermitteln Ihre personenbezogenen Daten außerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) nur, wenn dem Drittland durch die europäische Kommission ein angemessenes Datenschutzniveau bescheinigt wurde oder Datenschutzgarantien vorliegen. Daten können auch dann an einen nichteuropäischen Drittstaat übermittelt werden, wenn wir Sie darüber vorab informieren und Sie uns Ihre Einwilligung mitteilen. Zudem können wir mit dem Anbieter die Standardvertragsklauseln zum Schutz personenbezogener Daten vereinbaren.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.privacyshield.gov/welcome
http://ec.europa.eu/justice/data-protection/document/citizens-guide_en.pdf

 

5.3. Datenlöschung und Speicherdauer

Ihre personenbezogenen Daten werden gelöscht oder gesperrt, wenn die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr vorliegen. Wir speichern Ihre personenbezogenen Daten für den Zeitraum, in dem Ansprüche (z.B. gesetzliche Verjährungsfristen von bis zu 30 Jahren) gegen uns geltend gemacht werden können. Eine Datenspeicherung ist darüber hinaus nur möglich, wenn der europäische oder deutsche Gesetzgeber dies für Nachweis- und Aufbewahrungsfristen z.B. Handelsgesetzbuch (HGB), Abgabenordnung (AO) oder Geldwäschegesetz (GWG) festgeschrieben hat. Die Sperrung oder Löschung der personenbezogenen Daten wird durch uns vorgenommen, wenn eine gesetzlich normierte Speicherfrist abläuft. Etwas anderes gilt nur, wenn die Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung vorliegt.

  

  1. Ihre Rechte als betroffene Person

Sie haben hinsichtlich Ihrer personenbezogenen Daten ein Recht auf

  • Bestätigung und Auskunft,
  • Berichtigung,
  • Löschung,
  • Einschränkung der Verarbeitung,
  • Widerspruch gegen die Verarbeitung und
  • Datenübertragbarkeit.

 

Zudem haben Sie das Recht, sich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns zu beschweren.
Ihre Anfragen werden innerhalb von 30 Tagen bearbeitet. Wir können verlangen, dass Sie Ihrem Antrag eine Fotokopie des Nachweises Ihrer Identität beifügen.

 

6.1. Recht auf Bestätigung und Auskunft (Art. 15 DS-GVO)

Sie haben ein Recht auf eine unentgeltliche Bestätigung, ob wir zu Ihrer Person personenbezogene Daten verarbeiten und wenn dies der der Fall ist, ein Recht auf Auskunft über diese personenbezogenen Daten und auf folgende Informationen:

 

  • die Verarbeitungszwecke;
  • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden;
  • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen;
  • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer;
  • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
  • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
  • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden, alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten;
  • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gem. Art. 22 I, IV DS-GVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

Werden Ihre personenbezogenen Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt, so haben Sie das Recht, über die geeigneten Garantien nach Art. 46 DS-GVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

 

Wir stellen Ihnen eine Kopie der personenbezogenen Daten, die Gegenstand der Verarbeitung sind, zur Verfügung. Für alle weiteren Kopien, die Sie beantragen, können wir ein angemessenes Entgelt auf der Grundlage der Verwaltungskosten verlangen. Stellen Sie den Antrag elektronisch, so stellen wir Ihnen die Informationen in einem gängigen elektronischen Format zur Verfügung, sofern Sie nichts anderes angeben. Ihr Recht auf Erhalt einer Kopie nach Art. 15 III DS-GVO darf die Rechte und Freiheiten anderer Personen nicht beeinträchtigen.

 

6.2. Recht auf Berichtigung (Art. 16 DS-GVO)

Sie haben ein Recht auf unverzügliche Berichtigung, wenn Ihre personenbezogenen Daten bei uns unrichtig oder unvollständig gespeichert wurden. Hierzu können Sie sich jederzeit an uns wenden. Sie können Ihr Recht auch mittels einer ergänzenden Erklärung geltend machen. Der Zweck der Verarbeitung muss hierbei Berücksichtigung finden.

 

6.3. Recht auf Löschung / „Recht auf Vergessen“ (Art. 17 DS-GVO)

Sie haben jederzeit das Recht nach Art. 17 DS-GVO, die unverzügliche Löschung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, wenn einer der folgenden Gründe vorliegt und die Verarbeitung nicht (mehr) nötig ist:

 

  • Ihre personenbezogenen Daten wurden für Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche Ihre Daten nicht mehr benötigt werden.
  • Sie widerrufen Ihre nach Art. 6 I lit. a DS-GVO oder Art. 9 II lit. a DS-GVO abgegebene Einwilligung und andere Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung sind nicht gegeben.
  • Sie legen Widerspruch nach Art. 21 I DS-GVO gegen die Verarbeitung Ihrer Daten ein, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Dies gilt auch für ein auf die DS-GVO gestütztes Profiling. Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten danach nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
  • Sie legen nach Art. 21 II DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten um Direktwerbung zu betreiben ein. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
  • Ihre personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
  • Die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Recht der europäischen Union oder dem deutschen Recht nötig.
  • Ihre personenbezogenen Daten wurden für die Einwilligung eines Kindes in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft nach Art. 8 I DS-GVO erhoben.

 

Wurden Ihre personenbezogenen Daten durch uns öffentlich gemacht und sind wir als Verantwortlicher nach Art. 17 I DS-GVO zur Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft uns unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche Ihre veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben, soweit die Verarbeitung nicht nötig ist.

 

6.4. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DS-GVO)

Sie haben das Recht, von uns die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

  • Sie bestreiten die Richtigkeit der personenbezogenen Daten und zwar für eine Dauer, die es uns ermöglicht, die Richtigkeit Ihrer personenbezogenen Daten zu überprüfen,
  • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, Sie lehnen die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangen statt dessen die Einschränkung der Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten.
  • Wir benötigen die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, Sie benötigen die Daten jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
  • Sie haben Widerspruch gegen die Verarbeitung nach Art. 21 I DS-GVO eingelegt, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe gegenüber Ihren überwiegen.

Wurde die Verarbeitung nach Art. 21 I DS-GVO eingeschränkt, so dürfen Ihre personenbezogenen Daten – von Ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
Sofern Sie eine Einschränkung der Verarbeitung nach Art. 21 I DS-GVO erwirkt haben, werden Sie von uns unterrichtet, bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

 

6.5. Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DS-GVO)

Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten, und Sie haben das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch uns, zu übermitteln, sofern

  • die Verarbeitung auf einer Einwilligung nach Art. 6 I lit. a DS-GVO oder Art. 9 II lit. a DS-GVO oder auf einem Vertrag nach Art. 6 I lit. b DS-GVO beruht und
  • die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

Bei der Ausübung Ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gem. Art. 20 I DS-GVO haben Sie das Recht zu erwirken, dass Ihre personenbezogenen Daten direkt von uns einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist.

Die Ausübung des Rechts nach Art. 20 I DS-GVO lässt Art. 17 DS-GVO unberührt. Dieses Recht gilt nicht für eine Verarbeitung, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die uns übertragen wurde.

Das Recht nach Art. 20 I DS-GVO darf die Rechte und Freiheiten anderer Personen nicht beeinträchtigen.

 

6.6. Recht auf Widerspruch (Art. 21 DS-GVO)

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Ihre Person betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 I lit. e oder f erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Dies ist insbesondere der Fall, wenn wir Ihre personenbezogenen Daten nicht zur Erfüllung eines mit uns geschlossenen Vertrages verarbeiten. Wir verarbeiten die personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Werden personenbezogene Daten verarbeitet, um Direktwerbung oder Datenanalyse zu betreiben, so haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihre Person betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden wir die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

Sie wurden spätestens zum Zeitpunkt der ersten Kommunikation mit uns ausdrücklich auf das in Art. 21 I, II DS-GVO genannte Recht hingewiesen. Dieser Hinweis wird Ihnen in einer verständlichen und von anderen Informationen getrennten Form erteilt.

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die Sie betreffende Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, die zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken nach Art. 89 I DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen, es sei denn, die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

Sollten Sie Ihr Widerspruchsrecht ausüben, so bitte wir Sie um Mitteilung der Widerspruchsgründe. Sollte Ihr Widerspruch begründet sein, so prüfen wir die Sachlage und stellen entweder die Verarbeitung der Daten ein oder teilen Ihnen unsere zwingenden schutzwürdigen Gründe mit, auf deren Basis wir die Datenverarbeitung fortführen werden.

 

6.7. Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling (Art. 22 DS-GVO)

Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt.

Das gilt nicht, wenn die Entscheidung

  • für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen uns und Ihnen erforderlich ist,
  • aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen wir unterliegen, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder
  • mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

In den genannten Fällen treffen wir angemessene Maßnahmen, um Ihre Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person unsererseits, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

Entscheidungen nach Art. 22 II DS-GVO dürfen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 I DS-GVO beruhen, sofern nicht Art. 9 II lit. a oder lit. g DS-GVO gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

 

6.8. Recht auf Widerruf einer Einwilligung (Art. 7 DS-GVO)

Sie haben gem. Art. 7 III DS-GVO das Recht, eine uns erteilte Einwilligung zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Nutzen Sie hierzu bitte die oben angegebenen Kontaktdaten.

 

6.9. Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde (Art. 77 DS-GVO)

Bei datenschutzrechtlichen Verstößen steht Ihnen ein Beschwerderecht bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu. Die zuständige Aufsichtsbehörde in datenschutzrechtlichen Fragen ist der Landesdatenschutzbeauftragte des Bundeslandes, in dem wir unseren Sitz haben. Eine Liste der Datenschutzbeauftragten sowie deren Kontaktdaten steht Ihnen unter folgendem Link zur Verfügung:  https://www.bfdi.bund.de/DE/Infothek/Anschriften_Links/anschriften_links-node.html.

 

  1. Bereitstellung unserer Webseite und Erstellung von Logfiles

Aus technischen Gründen erheben wir automatisiert beim Besuch unserer Webseite durch Sie folgende personenbezogenen Daten und speichern diese als „Server-Logfiles“, die Ihr Internet-Browser an unseren Provider oder Server übermittelt bevor unsere Webseite dargestellt wird:

  • verwendeter Browsertyp und -version
  • verwendetes Betriebssystem und Oberfläche
  • Zugriffsstatus / HTTP-Statuscode
  • Menge der übertragenen Datenmenge in Byte
  • Quelle, von der aus Sie auf unsere Webseite gelangten (Referrer URL)
  • Besuchte Webseite
  • Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage
  • Zeitzonenverschiebung zur Greenwich Mean Time (GMT) zwischen anfragendem Host und Webserver
  • verwendete (IP)-Adresse.

Diese Datenerhebung erfolgt völlig unabhängig davon, ob Sie sich registrieren oder anderweitig personenbezogene Daten an uns übermitteln. Es erfolgt eine Datenspeicherung in unserem System, jedoch separat von anderen personenbezogenen Daten.

Rechtsgrundlage für die temporäre Datenspeicherung und die Speicherung der Logfiles ist Art. 6 I lit. f DS-GVO. Der Zweck der vorübergehenden Speicherung in Logfiles ist es, Ihnen unsere Webseite zur Verfügung stellen zu können. Die Daten werden nur zu statistischen Zwecken ausgewertet, um unsere Webseite und unser Angebot zu verbessern. Eine Auswertung zu Marketingzwecken erfolgt nicht.

Die gespeicherten Daten in Logfiles werden spätestens nach sieben Tagen gelöscht. Eine längere Speicherung erfolgt nur, wenn die Daten anonymisiert werden, so dass eine Zuordnung nicht mehr möglich ist.

Da die Erfassung dieser Daten zur Bereitstellung unserer Webseite und die Speicherung der Daten in Logfiles zwingend erforderlich ist, haben Sie keine Widerspruchsmöglichkeit.

 

  1. Cookies

Diese Webseite verwendet Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Verwendung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie Ihnen bereitgestellt haben oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Sie geben Ihre Einwilligung zu unseren Cookies, wenn Sie unsere Webseite weiterhin nutzen.

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Diese Seite verwendet unterschiedliche Cookie-Typen. Einige Cookies werden von Drittparteien platziert, die auf unseren Seiten erscheinen.

Unsere Webseite nutzt folgende Cookies:

  • Transiente Cookies
  • Persistente Cookies

Die Transienten Cookies werden automatisch auf Ihrem Rechner gelöscht, wenn Sie sich ausloggen, unsere Webseite wieder verlassen oder Ihren Browser schließen. Dabei handelt es sich zumeist um Session-Cookies. Diese Cookies beinhalten eine sogenannte Session-ID, die aus einer zufälligen eindeutigen Zeichenfolge (Ziffern und Buchstaben) besteht. Diese kleinen Informationseinheiten ermöglichen eine eindeutige Erkennung des Cookies, wodurch Webseiten und Server dem konkreten Internetbrowser zugeordnet werden können, in dem das Cookie gespeichert wurde. Dadurch können die besuchten Webseiten und Server, den jeweiligen Browser der betroffenen Person von anderen Internetbrowsern mit anderen Cookies unterscheiden. Ihr Internetbrowser kann somit über die eindeutige Session-ID wiedererkannt und identifiziert werden.

Die Persistenten Cookies hingegen werden erst nach Ablauf einer vorgegebenen Frist gelöscht, die je nach Cookie Art unterschiedlich lang ist. In den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers können Sie diese Cookies jederzeit löschen.

Zweck dieser Wiedererkennung ist es, den Besuch unserer Webseite effektiver und sicherer zu gestalten. Als Besucher einer Webseite, die Cookies nutzt, müssen Sie z.B. nicht bei jedem Besuch der Webseite erneut Ihre Zugangsdaten eingeben, weil dies von der Webseite und dem auf dem Computersystem des Nutzers abgelegten Cookie übernommen wird. Zudem können wir auf unserer Webseite Cookies nutzen, die Ihr Surfverhalten während Ihres Webseitenbesuches analysieren und auswerten. Dies sind die Zwecke unseres berechtigten Interesses zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten nach Art. 6 I lit. f DS-GVO. Zudem haben Sie Ihre Einwilligung in die Nutzung von Cookies gem. Art. 6 I lit. a DS-GVO erteilt.

Alle durch uns erhobenen Daten werden durch ein technisches Verfahren pseudonymisiert, so dass die erhobenen Daten Ihnen nicht mehr persönlich zugeordnet werden können. Eine Speicherung mit Ihren sonstigen personenbezogenen Daten erfolgt nicht.

Wenn Sie unsere Webseite besuchen, werden Sie über den Einsatz von Cookies mittels eines Infobanners informiert, um Ihre Einwilligung gebeten und auf diese Datenschutzerklärung hingewiesen. Sie erhalten zudem einen Hinweis auf die Möglichkeiten der Browsereinstellung zum Zweck der Verhinderung von der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten. Wenn Sie Cookies deaktivieren kann die Funktionalität unserer Website eingeschränkt sein.

Sie können Cookies in den folgenden Browsern löschen und die Cookie Einstellungen wie folgt ändern:
Google Chrome: https://support.google.com/chrome/answer/95647?hl=de

Mozilla Firefox: https://support.mozilla.org/de/kb/cookies-loeschen-daten-von-websites-entfernen

Apple Safari: https://support.apple.com/de-de/guide/safari/sfri11471/mac

Microsoft Internet Explorer: https://support.microsoft.com/de-de/help/17442/windows-internet-explorer-delete-manage-cookies
Opera: https://help.opera.com/de/latest/web-preferences/

iPhone, iPad oder Apple Zubehör: https://support.apple.com/en-us/HT201265

Android Telefone oder Zubehör: https://hubpages.com/technology/How-to-delete-internet-cookies-on-your-Droid-or-any-Android-device

Es besteht keine Möglichkeit, über die Einstellungen Ihres Browsers die Übertragung von Flash-Cookies zu verhindern. Nutzen Sie hierzu die Einstellungen des Flash Players.

  1. Webanalyse Tools

Wir nutzen Webanalyse-Dienste zum Zwecke der Marktforschung und der Erstellung anonyme Nutzungsprofile der Webseitenbesucher, mittels derer wir unsere Webseite optimieren, weiterentwickeln und anpassen. Dadurch gewinnen wir neue Besucher für unsere Webseite und erhöhen unseren Bekanntheitsgrad. Diese Interessen sind berechtigte Interessen im Sinne der DS-GVO.

Zu diesem Zweck verwenden wir Cookies. Die durch das Cookie gesammelten Nutzerdaten unserer Webseite wie

  • verwendeter Browsertyp und -version
  • verwendetes Betriebssystem und Oberfläche
  • Quelle, von der aus Sie auf unsere Webseite gelangten (Referrer URL)
  • Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage
  • verwendete (IP)-Adresse

werden an Server übermittelt und gespeichert.

Diese Daten werden gegebenenfalls an Dritte übermittelt, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist oder soweit Dritte eine Datenauftragsverarbeitung durchführen.

(IP)-Adressen werden anonymisiert und nicht mit anderen den Nutzer betreffenden Daten verknüpft, so dass eine individuelle Zuordnung nicht möglich ist.

Sollten Sie eine Datensammlung über unsere Webseite nicht wünschen, so können Sie die Speicherung oder Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern oder einschränken. Bereits gespeicherte Cookies können jederzeit gelöscht werden. Dies kann auch automatisiert erfolgen. Wenn Sie Cookies deaktivieren kann die Funktionalität unserer Webseite eingeschränkt sein.

Der Datenerhebung können Sie jederzeit widersprechen. Für die Mitteilung des Widerspruchs verwenden Sie bitte die oben angegebenen Kontaktdaten des für die Verarbeitung Verantwortlichen.

 

9.1 Powermail CAPTCHA

Wir nutzen auf unserer Webseite zum Schutz unserer Eingabeformulare den Dienst Powermail CAPTCHA, der Powermail Development Team, TYPO3 Association, Sihlbruggstrasse 105, CH 6340 Baar, Schweiz.

Dieser Webdienst ermöglicht es uns zu unterscheiden, ob eine Dateneingabe menschlicher Herkunft oder automatisierter maschineller Herkunft ist.

Für diese Webanalyse verwendet Powermail Cookies (zu Cookies siehe oben). Die Cookies werden zum Zweck der Analyse Ihres Nutzungsverhaltens während des Besuchs unserer Webseite geräteübergreifend gespeichert. Es werden hierzu folgende Daten erhoben:

  • verwendeter Browsertyp und -version
  • verwendetes Betriebssystem und Oberfläche
  • Quelle, von der aus Sie auf unsere Webseite gelangten (Referrer URL)
  • Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage
  • Mausbewegungen im Bereich der „CAPTCHA“-Checkbox
  • Darstellungsanweisungen
  • Skripte
  • Nutzungsverhalten
  • verwendete (IP)-Adresse

Diese Daten werden in der Regel nicht an Dritte weitergeleitet oder gespeichert.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist Art. 6 I lit. f DS-GVO. Wir haben ein berechtigtes Interesse daran, dass unsere Webseite nicht missbräuchlich durch maschinelle und automatisierte Verarbeitung angegriffen wird und an der Feststellung der individuellen Willensgetragenheit von Handlungen im Internet und der Vermeidung von Missbrauch und Spam. Durch die Anonymisierung Ihrer (IP)-Adresse wird Ihrem Interesse am Schutz Ihrer personenbezogenen Daten hinreichend Rechnung getragen. Zudem haben Sie Ihre Einwilligung in die Nutzung von Cookies gem. Art. 6 I lit. a DS-GVO erteilt.

Ihre Daten werden gelöscht, sobald wir sie für unsere Aufzeichnungszwecke nicht mehr benötigen. Das ist nach maximal 24 Monaten der Fall.

Weitere Informationen zur Datennutzung zu Werbezwecken durch Powermail, Einstellungs- und Widerspruchsmöglichkeiten erhalten Sie auf den Webseiten von Powermail: https://typo3.org/legal-notice/.

 

9.2 Google Web Fonts

Wir benutzen Google Web Fonts (externe Schriftarten von Google), der Google Inc., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA.

Wenn Sie unsere Webseite aufrufen, lädt Ihr Browser die externen Schriftarten in Ihren Browsercache und kann dann die Texte darstellen. Die Anzeige der Google Web Fonts erfolgt durch einen Serveraufruf bei Google. Sollte Ihr Browser Google Web Fonts nicht unterstützt, so sehen Sie eine Standardschrift Ihres Endgerätes.

Es werden hierzu folgende Daten erhoben:

  • verwendete (IP)-Adresse.

 

Diese Daten werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übermittelt und in den USA gespeichert. Die USA sind kein Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) oder des europäischen Wirtschaftsraums (EEG) und damit ein sogenannter Drittstaat. Für die USA als Staat besteht kein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Google hat sich jedoch dem EU-Privacy-Shield (Abkommen zwischen der EU und den USA) unterworfen und besitzt dadurch gemäß Art. 45 I DS-GVO ein angemessenes Schutzniveau.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist Art. 6 I lit. f DSGVO. Wir haben ein berechtigtes Interesse daran, dass unsere Webseite einheitlich und benutzerfreundlich dargestellt wird.

Hinweise zum Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Google sowie Ihre Rechte und Einstellungsmöglichkeiten finden Sie in den Datenschutzhinweisen von Google:

https://developers.google.com/fonts/faq https://www.google.com/policies/privacy/

  

  1. Social Standard-Plug-Ins unter Verwendung der Shariff Lösung

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund verwenden wir auf unserer Webseite Buttons der sozialen Netzwerke nicht uneingeschränkt als Plug-Ins. Wir nutzen auf unserer Webseite das c’t-Projekt „Shariff“. „Shariff“ verwendet ausschließlich einen HTML-Link zur Einbindung der Buttons als Grafik in unsere Webseite, so dass beim Aufruf unserer Webseite Ihr Internetbrowser noch keine Verbindung zum Server des sozialen Netzwerkes hergestellt. Erst nachdem Sie den Button des jeweiligen sozialen Netzwerkes aktiv angeklickt haben, wird sich ein neues Browserfenster mit der Webseite des jeweiligen sozialen Netzwerkes öffnen. Sie verlassen damit unsere Webseite und können in dem neuen Browserfenster (ggf. nach Eingabe Ihrer Login-Daten als Mitglied) mit den dortigen Plug-Ins des jeweiligen Anbieters eine direkte Verbindung aufnehmen.

Die Buttons erkennen Sie an Icons bzw. an kleinen stilisierten Symbolen.

Weitere Informationen über „Shariff“ finden Sie unter http://www.heise.de/ct/artikel/Shariff-Social-Media-Buttons-mit-Datenschutz-2467514.html

Wir binden auf unserer Webseite folgende Sozialen Netzwerke mit „Shariff“ ein:

 

10.1 Facebook-Plug-Ins mit Shariff-Lösung

Wir benutzen die Social Plug-Ins vom sozialen Netzwerk Facebook, der Facebook Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, California 94025, USA.

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund verwenden wir auf unserer Webseite Share-Buttons des sozialen Netzwerkes Facebook nicht uneingeschränkt als Plug-Ins. Wir nutzen auf unserer Webseite das c’t-Projekt „Shariff“. „Shariff“ verwendet ausschließlich einen HTML-Link zur Einbindung der Buttons als Grafik in unsere Webseite, so dass beim Aufruf unserer Webseite Ihr Internetbrowser noch keine Verbindung zum Server von Facebook hergestellt. Erst nachdem Sie den Facebook-Button aktiv angeklickt haben, wird sich ein neues Browserfenster mit der Webseite von Facebook öffnen. Sie verlassen damit unsere Webseite und können in dem neuen Browserfenster (ggf. nach Eingabe Ihrer Login-Daten als Mitglied) mit den dortigen Plug-Ins von Facebook eine direkte Verbindung aufnehmen. Darüber, ob und ggf. welche personenbezogenen Daten Facebook von Ihnen erhebt, haben wir keine Kenntnis und können dies auch nicht beeinflussen.

Hinweise zum Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Facebook sowie Ihre Rechte und Einstellungsmöglichkeiten finden Sie in den Datenschutzhinweisen von Facebook: http://www.facebook.com/policy.php

Allgemeine Hinweise zu Cookies und deren Deaktivierung entnehmen Sie bitte dieser Datenschutzerklärung (Siehe oben unter „Cookies“).

 

10.2 LinkedIn Plug-Ins mit Shariff-Lösung

Wir benutzen die Social Plug-Ins vom Onlinedienst LinkedIn, der LinkedIn Corporation, 2029 Stierlin Court, Mountain View, CA 94043, USA.

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund verwenden wir auf unserer Webseite Share-Buttons des sozialen Netzwerkes LinkedIn nicht uneingeschränkt als Plug-Ins. Wir nutzen auf unserer Webseite das c’t-Projekt „Shariff“. „Shariff“ verwendet ausschließlich einen HTML-Link zur Einbindung der Share-Buttons als Grafik in unsere Webseite, so dass beim Aufruf unserer Webseite Ihr Internetbrowser noch keine Verbindung zum Server von LinkedIn hergestellt. Erst nachdem Sie den LinkedIn-Button aktiv angeklickt haben, wird sich ein neues Browserfenster mit der Webseite von LinkedIn öffnen. Sie verlassen damit unsere Webseite und können in dem neuen Browserfenster (ggf. nach Eingabe Ihrer Login-Daten als Mitglied) mit den dortigen Plug-Ins von LinkedIn eine direkte Verbindung aufnehmen. Darüber, ob und ggf. welche personenbezogenen Daten LinkedIn von Ihnen erhebt, haben wir keine Kenntnis und können dies auch nicht beeinflussen.

Hinweise zum Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch LinkedIn sowie Ihre Rechte und Einstellungsmöglichkeiten finden Sie in den Datenschutzhinweisen von LinkedIn: http://www.linkedin.com/legal/privacy-policy

Allgemeine Hinweise zu Cookies und deren Deaktivierung entnehmen Sie bitte dieser Datenschutzerklärung (Siehe oben unter „Cookies“).

 

10.3 XING- Plug-Ins mit Shariff-Lösung

Wir benutzen die Social Plug-Ins vom sozialen Netzwerk Xing, der XING AG, Dammtorstraße 30, 20354 Hamburg, Deutschland.

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns sehr wichtig. Aus diesem Grund verwenden wir auf unserer Webseite Share-Buttons des sozialen Netzwerkes Xing nicht uneingeschränkt als Plug-Ins. Wir nutzen auf unserer Webseite das c’t-Projekt „Shariff“. „Shariff“ verwendet ausschließlich einen HTML-Link zur Einbindung der Share-Buttons als Grafik in unsere Webseite, so dass beim Aufruf unserer Webseite Ihr Internetbrowser noch keine Verbindung zum Server von Xing hergestellt. Erst nachdem Sie den Xing-Button aktiv angeklickt haben, wird sich ein neues Browserfenster mit der Webseite von Xing öffnen. Sie verlassen damit unsere Webseite und können in dem neuen Browserfenster (ggf. nach Eingabe Ihrer Login-Daten als Mitglied) mit den dortigen Plug-Ins von Xing eine direkte Verbindung aufnehmen. Darüber, ob und ggf. welche personenbezogenen Daten Xing von Ihnen erhebt, haben wir keine Kenntnis und können dies auch nicht beeinflussen.

Hinweise zum Zweck und Umfang der Datenerhebung und die weitere Verarbeitung und Nutzung der Daten durch Xing sowie Ihre Rechte und Einstellungsmöglichkeiten finden Sie in den Datenschutzhinweisen von Xing: https://www.xing.com/privacy

Allgemeine Hinweise zu Cookies und deren Deaktivierung entnehmen Sie bitte dieser Datenschutzerklärung (Siehe oben unter „Cookies“).

 

  1. Verwendung der Kontaktmöglichkeit

Wir bieten Ihnen auf unserer Webseite die Möglichkeit, über unser Kontaktformular eine E-Mail zu schreiben oder Angaben für eine Kontaktaufnahme zu hinterlassen. Alle von Ihnen hierzu in der Eingabemaske eingetragenen Daten (z.B. Name, E-Mailadresse) nutzen und speichern wir ausschließlich für die Verwendung unserer Angebote. Zudem speichern wir in diesem Zusammenhang Ihre (IP)-Adresse, das Datum und die Uhrzeit Ihrer Registrierung, um Sie vor einem Missbrauch Ihrer Daten und uns vor einem Missbrauch unseres Onlineangebotes durch unbefugte Dritte zu schützen. Um Ihre personenbezogenen Daten an uns übermitteln zu können, müssen Sie zunächst Ihre Einwilligung erklären und werden auf diese Datenschutzerklärung hingewiesen. Wir nehmen keinen Abgleich dieser Daten mit Daten vor, die Sie durch andere Komponenten unserer Webseite hinterlassen. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, über unsere angegebene E-Mailadresse mit uns Kontakt aufzunehmen. Alle personenbezogenen Daten, die Sie dabei an uns übermitteln, werden von uns gespeichert. Wir nehmen keinen Abgleich dieser Daten mit Daten vor, die Sie durch andere Komponenten unserer Webseite hinterlassen. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht.

Zweck der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske und aus Ihrer Kontaktaufnahme per E-Mail ist die Bearbeitung Ihrer Kontaktanfrage.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zur Durchführung oder Erfüllung eines Vertrages oder vorvertraglicher Pflichten, dessen Vertragspartner Sie sind, ist Art. 6 I lit. b DS-GVO.

Dienst Ihre Kontaktaufnahme nicht dem Abschluss eines Vertrages, so ist nach Abgabe Ihrer Einwilligung die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten Art. 6 I lit. a DSGVO.

Ihre Angaben von personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske unseres Kontaktformulars oder aus Ihrer E-Mail werden gelöscht, sobald Ihre Kommunikation mit uns beendet ist. Dies ist der Fall, wenn wir lebensnah davon ausgehen können, dass der Zweck Ihrer Kontaktaufnahme erreicht wurde. Alle weiteren zusätzlichen Daten löschen wir spätestens nach sieben Tagen.

Sollte Ihre Kontaktaufnahme dem Abschluss eines Vertrages dienen, werden Ihre Angaben zu personenbezogenen Daten bei der Kontaktaufnahme gelöscht, sobald Ihre Daten zur Bearbeitung und Durchführung des Vertrages oder unserer vorvertraglichen Pflichten nicht mehr benötigt werden. Sofern mit Ihnen ein Dauerschuldverhältnis besteht, löschen wir Ihre Daten erst nach Ende der Vertragslaufzeit. Dies gilt nicht, wenn wir die Daten auf Grund vertraglicher oder gesetzlicher Pflichten weiterhin speichern müssen. Hierzu zählen Speicherfristen für die Gewährleistung oder steuerrechtliche Fristen.

Ihre Einwilligung zur Datenverarbeitung können Sie jederzeit widerrufen. Für die Mitteilung des Widerspruchs verwenden Sie bitte die angegebenen Kontaktdaten. Sie können die erfassten Daten jederzeit löschen oder die gespeicherten personenbezogenen Daten ändern bzw. berichtigen lassen.

  

  1. Werbung per Briefpost

Wir haben ein berechtigtes Interesse an personalisierter Direktwerbung durch Zusendung von Angeboten und Informationen zu unseren Produkten per Briefpost. Zu diesem Zwecke speichern und verarbeiten wir folgende Ihrer Daten aus Ihren Angaben im Rahmen unserer Vertragsbeziehungen:

  • Vor- und Nachnamen
  • Postanschrift
  • Titel
  • akademischen Grad
  • Geburtsdatum
  • Berufs-, Branchen- oder Geschäftsbezeichnung

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist Art. 6 I lit. f DSGVO. Wir haben ein berechtigtes Interesse an personalisierter Direktwerbung.

Sie können der Speicherung und Nutzung Ihrer Daten zu diesem Zweck jederzeit widersprechen.

  

  1. Karten-Tools

Auf unserer Webseite nutzen wir zur Darstellung von interaktiven (Land-) Karten folgende Webdienste:

Google Maps unter Verwendung der 2-Klick-Lösung

Auf unserer Website verwenden wir Google Maps (API) von Google LLC., 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, CA 94043, USA. Google Maps ist ein Webdienst zur Darstellung von interaktiven (Land-)Karten, um geographische Informationen visuell darzustellen. Über die Nutzung dieses Dienstes wird Ihnen unser Standort angezeigt und eine etwaige Anfahrt erleichtert.

Die Plug-Ins sind durch die „2-Klick-Lösung“ in unsere Webseite eingebunden. Beim Besuch unserer Webseiten baut Ihr Internetbrowser keine direkte Verbindung zum Google-Server auf. Nur dann, wenn Sie das Google Plug-In aktiv anklicken und damit in die Datenübermittlung einwilligen, stellt Ihr Browser eine direkte Verbindung zu den Servern von Google her. Google wird nach Verbindungsaufbau den Inhalt des Plug-Ins direkt an Ihren Browser übermitteln und in die Webseite einbinden. Dadurch kann Google alle personenbezogenen Daten über Ihren Webseitenbesuch verarbeiten und speichern. Da der Plug-In-Inhalt unmittelbar von Google an Ihren Browser weitergeleitet und in die Webseite eingebunden wird, können wir keinen Einfluss auf die Datenmenge, die Google erhebt, nehmen. Dies ist unabhängig davon, ob Sie ein Profil bei Google haben oder als Mitglied gerade eingeloggt sind. Die Daten (einschließlich Ihrer (IP)-Adresse) werden von Ihrem Browser direkt an einen Server von Google in die USA übertragen und dort gespeichert. Die Einbindung der Plug-Ins ermöglicht es Google die Information, dass Sie die jeweilige Webseite besuchten, Ihrem Google-Konto zuordnen.

Jede Inanspruchnahme des Plug-Ins übermittelt Ihr Browser direkt an Google, wo eine Speicherung dieser Information erfolgt. Wenn Sie bei Google kein registriertes Mitglied sind, kann Google Ihre (IP)-Adresse feststellen und speichern. Google speichert nach eigenen Angaben in Deutschland nur anonymisierte (IP)-Adressen.

Diese Daten werden in der Regel an einen Server von Google in den USA übermittelt und in den USA gespeichert. Die USA sind kein Mitgliedstaat der Europäischen Union (EU) oder des europäischen Wirtschaftsraums (EEG) und damit ein sogenannter Drittstaat. Für die USA als Staat besteht kein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission. Google hat sich jedoch dem EU-Privacy-Shield (Abkommen zwischen der EU und den USA) unterworfen und besitzt dadurch gemäß Art. 45 I DS-GVO ein angemessenes Schutzniveau.

Ausführliche Informationen zum Datenschutz im Zusammenhang mit der Verwendung von Google Maps finden Sie auf der Internetseite von Google („Google Privacy Policy“): http://www.google.de/intl/de/policies/privacy/

 

  1. Online-Bewerbungen

Wir erheben und verarbeiten Ihre Bewerbungsdaten elektronisch im Rahmen des Bewerbungsverfahrens, wenn Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auf dem elektronischen Wege, beispielsweise per E-Mail oder über das auf unsere Webseite befindliche Formular, an uns übermitteln.

Es werden hierzu folgende Daten für die Begründung des Beschäftigungsverhältnisses erhoben:

  • Vorname
  • Nachname
  • Geburtsdatum
  • Adresse
  • Telefonnummer
  • E-Mail
  • Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate u.ä.)

Sie haben die Möglichkeit, uns elektronisch Ihre Dokumente (z.B. Zeugnisse oder Anschreiben) zu übersenden. Die Übertragung erfolgt in verschlüsselter Form.
Mit der Eingabe Ihrer Daten und dem Aktivieren der Checkbox erklären Sie sich ausdrücklich mit der Nutzung Ihrer Daten zum Zwecke der Bewerbungsabwicklung einverstanden.

Sofern Sie nach dem Bewerbungsverfahren einen Arbeitsvertrag mit uns schließen, werden Ihre gespeicherten Bewerbungsdaten in Ihre Personalakte eingefügt, um dem Organisations- und Verwaltungsprozess zu dienen. Sofern Sie nach dem Bewerbungsverfahren keinen Arbeitsvertrag mit uns schließen, werden Ihre gespeicherten Daten spätestens sechs Monate nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens gelöscht. Ausgenommen hiervon ist eine längere Speicherung aufgrund gesetzlicher Vorgaben oder ein ausdrücklich von Ihnen geäußerter Wille. Sonstiges berechtigtes Interesse ist u.a. unsere Beweispflicht in einem Verfahren nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

Eine Weitergabe der Daten an Dritte erfolgt nicht. Ihre Daten werden ausschließlich in Deutschland verarbeitet.

Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist Art. 6 I lit. a DS-GVO nachdem Sie Ihre Einwilligung erklärt haben. Wir haben ein berechtigtes Interesse am Ablauf eines elektronischen Bewerbungsverfahrens.

Sie können der Speicherung und Nutzung Ihrer Daten zu diesem Zweck jederzeit widersprechen.

 

– Ende der Datenschutzbelehrung –

AGBs

Geschäftsbedingungen

Für Transporte und Umzüge finden die gesetzlichen Regelungen über das Frachtgeschäft im IV. Abschnitt des HGB Anwendung. Bei Umzügen gelten ergänzend unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen, bei Möbeltransporten die Allgemeinen Bedingungen der deutschen Möbelspediteure für Beförderungen von Handelsmöbeln (ABBH). Für Möbellagerungen sind die Allgemeinen Lagerbedingungen des deutschen Möbeltransorts (ALB) vereinbart.
In allen anderen Fällen arbeiten wir ausschließlich auf Grundlage der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 – ADSp2017.
Die Speditionsversicherung haben wir über Lampe & Schwartze Assekuranz KG, Bremen, abgeschlossen.

Geschäftsbedingungen für die internationalen Umzüge

1. Beauftragung eines weiteren Frachtführers
Der Möbelspediteur kann einen weiteren Frachtführer zur Durchführung des Umzugs heranziehen.
2. Zusätzliche Leistungen
Der Möbelspediteur führt unter Wahrung des Interesses des Absenders seine Verpflichtungen mit der verkehrsüblichen Sorgfalt eines ordentlichen Möbelspediteurs gegen Bezahlung des vereinbarten Entgelts aus. Zusätzlich zu bezahlen sind besondere, bei Vertragsabschluß nicht vorhersehbare Leistungen und Aufwendungen. Gleiches gilt, wenn der Leistungsumfang durch den Absender nach Vertragsabschluß erweitert wird.
3. Trinkgelder
Trinkgelder sind mit der Rechnung des Möbelspediteurs nicht verrechenbar.
4. Erstattung der Umzugskosten
Soweit der Absender gegenüber einer Dienststelle oder einem Arbeitgeber einen Anspruch auf Umzugskostenvergütung hat, weist er diese Stelle an, die vereinbarte und fällige Umzugskostenvergütung abzüglich geleisteter Anzahlungen oder Teilzahlungen auf entsprechende Anforderung direkt an den Möbelspediteur auszuzahlen.
5. Sicherung besonders transportempfindlicher Güter
Der Absender ist verpflichtet, bewegliche oder elektronische Teile an hochempfindlichen Geräten wie z.B. Waschmaschinen, Plattenspielern, Fernseh-, Radio- und HIFI-Geräten, EDV-Anlagen fachgerecht für den Transport sichern zu lassen. Zur Überprüfung der fachgerechten Transportsicherung ist der Möbelspediteur nicht verpflichtet.
6. Handwerkervermittlung
Bei Leistungen zusätzlich vermittelter Handwerker haftet der Möbelspediteur nur für die sorgfältige Auswahl.
7. Elektro- und Installationsarbeiten
Die Leute des Möbelspediteurs sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, nicht zur Vornahme von Elektro-, Gas-, Dübel- und sonstigen Installationsarbeiten berechtigt.
8. Aufrechnung
Gegen Ansprüche des Möbelspediteurs ist eine Aufrechnung nur mit fälligen Gegenansprüchen zulässig, die unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
9. Abtretung
Der Möbelspediteur ist auf Verlangen des Ersatzberechtigten verpflichtet, die ihm aus dem von ihm abzuschließenden Versicherungsvertrag zustehenden Rechte an den Ersatzberechtigten abzutreten.
10. Mißverständnisse
Die Gefahr des Mißverständnisses anderer als schriftlicher Auftragsbestätigungen, Weisungen und Mitteilungen des Absenders und solche an andere zu ihrer Annahme nicht bevollmächtigte Leute des Möbelspediteurs, hat der letztere nicht zu verantworten.
11. Nachprüfung durch den Absender
Bei Abholung des Umzugsgutes ist der Absender verpflichtet, nachzuprüfen, daß kein Gegenstand oder keine Einrichtung irrtümlich mitgenommen oder stehengelassen wird.
12. Fälligkeit des vereinbarten Entgelts
Der Rechnungsbetrag ist bei Inlandstransporten vor Beendigung der Entladung, bei Auslandstransporten vor Beginn der Verladung fällig und in bar oder in Form gleichwertiger Zahlungsmittel zu bezahlen.
Barauslagen in ausländischer Währung sind nach dem abgerechneten Wechselkurs zu entrichten. Kommt der Absender seiner Zahlungsverpflichtung nicht nach, ist der Möbelspediteur berechtigt, das Umzugsgut anzuhalten oder nach Beginn der Beförderung auf Kosten des Absenders einzulagern. §419 HGB findet entsprechende Anwendung.
13. Lagervertrag
Im Falle der Lagerung gelten die Allgemeinen Lagerbedingungen des Deutschen Möbeltransports (ALB). Diese werden auf Verlangen des Absenders zur Verfügung gestellt.
14. Gerichtsstand
Für Rechtsstreitigkeiten mit Vollkaufleuten auf Grund dieses Vertrages und über Ansprüche aus anderen Rechtsgründen, die mit dem Transportauftrag zusammenhängen, ist das Gericht, in dessen Bezirk sich die vom Absender beauftragte Niederlassung des Möbelspediteurs befindet, ausschließlich zuständig. Für Rechtsstreitigkeiten mit anderen als Vollkaufleuten gilt die ausschließliche Zuständigkeit nur für den Fall, daß der Absender nach Vertragsabschluß seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in das Ausland verlegt hat oder sein Wohnsitz oder persönlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
15. Vereinbarung deutschen Rechts
Es gilt deutsches Recht.

Wichtige Informationen zur Haftung des Möbelspediteurs

Einschließlich Haftungsvereinbarung, Transportversicherung gem. § 451g HGB

Anwendungsbereich
Der Frachtführer (im folgenden Möbelspediteur genannt) haftet nach dem Umzugsvertrag und dem Handelsgesetzbuch (HGB). Für Beförderungen von Umzugsgut mit Bestimmungsort außerhalb Deutschlands finden dieselben Haftungsgrundsätze Anwendung. Dies gilt auch, wenn verschiedenartige Beförderungsmittel zum Einsatz kommen.
Haftungsgrundsätze
Der Möbelspediteur haftet für den Schaden, der durch Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes in der Zeit von der Übernahme zur Beförderung bis zur Ablieferung oder durch Überschreitung der Lieferfrist entsteht (Obhutshaftung).
Haftungsausschluß
Der Möbelspediteur ist von der Haftung befreit, soweit der Verlust, die Beschädigung oder die Überschreitung der Lieferfrist auf Umständen beruht; die der Möbelspediteur auch bei größter Sorgfalt nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwenden konnte (unabwendbares Ereignis).
Haftungshöchstbetrag
Die Haftung des Möbelspediteurs wegen Verlust oder Beschädigung ist auf einen Betrag von € 620,00 je Kubikmeter Laderaum, der zur Erfüllung des Vertrages benötigt wird beschränkt. Wegen Überschreitung der Lieferfrist ist die Haftung des Möbelspediteurs auf den dreifachen Betrag der Fracht begrenzt. Haftet der Möbelspediteur wegen der Verletzung einer mit der Ausführung des Umzuges zusammenhängenden vertraglichen Pflicht für Schäden, die nicht durch Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes oder durch Überschreitung der Lieferfrist entstehen und handelt es sich um andere Schäden als Sach- und Personenschäden, so ist in diesem Fall die Haftung auf das dreifache des Betrages des Betrages begrenzt, der bei Verlust des Gutes zu zahlen wäre.
Besondere Haftungsausschlußgründe
Der Möbelspediteur ist von seiner Haftung befreit, soweit der Verlust oder die Beschädigung auf eine der folgenden Gefahren zurückzuführen ist:
1. Beförderung von Edelmetallen, Juwelen, Edelsteinen, Gold, Briefmarken, Münzen, Wertpapieren oder Urkunden.
2. Ungenügende Verpackung oder Kennzeichnung durch den Absender.
3. Behandeln, Verladen oder Entladen des Umzugsgutes durch den Absender.
4. Beförderung von nicht vom Möbelspediteur verpacktem Gut in Behältern.
5. Verladen oder Entladen von Umzugsgut, dessen Größe oder Gewicht den Raumverhältnissen an der Ladestelle oder Entladestelle nicht entspricht, sofern der Möbelspediteur den Absender auf die Gefahr einer Beschädigung vorher hingewiesen und der Absender auf der Durchführung der Leistung bestanden hat.
6. Beförderung lebender Tiere und Pflanzen.
7. Natürliche oder mangelhafte Beschaffenheit des Umzugsgutes, derzufolge es besonders leicht Schäden, insbesondere durch Bruch, Funktionsstörungen, Rost, inneren Verderb oder Auslaufen erleidet.
Ist ein Schaden eingetreten, der nach den Umständen des Falles aus einer der in den Ziffern 1-7 bezeichneten Gefahren entstehen konnte, so wird vermutet, daß der Schaden aus dieser Gefahr entstanden ist. Der Möbelspediteur kann sich auf die besonderen Haftungsausschlußgründe nur berufen, wenn er alle ihm nach den Umständen obliegenden Maßnahmen getroffen und besondere Weisungen beachtet hat.
Wertersatz
Hat der Möbelspediteur Schadenersatz wegen Verlust zu leisten, so ist der Wert am Ort und zur Zeit der Übernahme zur Beförderung zu ersetzen. Bei Beschädigung des Gutes ist der Unterschied zwischen dem Wert des unbeschädigten Gutes und dem Wert des beschädigten Gutes zu ersetzen. Dabei kommt es auf Ort und Zeitpunkt der Übernahme des Gutes zur Beförderung an. Der Wert des Umzugsgutes bestimmt sich in der Regel nach dem Marktpreis. Zusätzlich sind die Kosten der Schadensfeststellung zu ersetzen.
Außervertragliche Ansprüche
Die Haftungsbefreiungen und Haftungsbegrenzungen gelten auch für einen außervertraglichen Anspruch des Absenders oder des Empfängers gegen den Möbelspediteur wegen Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes oder wegen Überschreitung der Lieferfrist.
Wegfall der Haftungsbefreiungen und – begrenzungen
Die Haftungsbefreiungen und Haftungsbegrenzungen gelten nicht, wenn der Schaden auf eine Handlung oder Unterlassung zurückzuführen ist, die der Möbelspediteur vorsätzlich oder leichtfertig und in dem Bewusstsein, dass ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde, begangen hat.
Haftung der Leute
Werden Schadenersatzansprüche aus außervertraglicher Haftung wegen Verlust oder Beschädigung des Umzugsgutes oder wegen Überschreitung der Lieferfrist gegen einen der Leute des Möbelspediteurs erhoben, so kann sich auch jener auf die Haftungsbefreiungen und – begrenzungen berufen. Das gilt nicht, wenn er vorsätzlich oder leichtfertig und in dem Bewusstsein, daß ein Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde, gehandelt hat.
Ausführender Möbelspediteur
Wird der Umzug ganz oder teilweise durch einen Dritten ausgeführt (ausführender Möbelspediteur), so haftet dieser für den Schaden, der durch Verlust oder Beschädigung des Gutes oder durch Überschreitung der Lieferfrist während der durch ihn ausgeführten Beförderung entsteht, in gleicher Weise wie der Möbelspediteur. Der ausführende Möbelspediteur kann alle Einwendungen geltend machen, die dem Möbelspediteur aus dem Frachtvertrag zustehen. Werden Leute des ausführenden Möbelspediteurs in Anspruch genommen, so gelten für diese die Bestimmungen über die Haftung der Leute.
Haftungsvereinbarung
Der Möbelspediteur weist den Absender auf die Möglichkeit hin, mit ihm gegen Bezahlung eines entsprechenden Entgelts eine weitergehende als die gesetzlich vorgesehene Haftung zu vereinbaren.
Transportversicherung
Der Möbelspediteur weist den Absender auf die Möglichkeit hin, das Gut gegen Bezahlung einer gesonderten Prämie zu versichern.
Schadenanzeige
Um das Erlöschen von Ersatzansprüchen zu verhindern, ist folgendes zu beachten: Untersuchen Sie das Gut bei Ablieferung auf äußerlich erkennbare Beschädigungen oder Verluste. Halten Sie diese auf der Empfangsbescheinigung bzw. einem Schadenprotokoll spezifiziert fest oder zeigen Sie diese dem Möbelspediteur spätestens am Tage nach der Ablieferung an. Äußerlich nicht erkennbare Beschädigungen oder Verluste müssen dem Möbelspediteur innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung spezifiziert angezeigt werden. Pauschale Schadenanzeigen genügen in keinem Fall. Ansprüche wegen Überschreitung der Lieferfristen erlöschen, wenn der Empfänger dem Möbelspediteur die Überschreitung die Überschreitung der Lieferfrist nicht innerhalb von 21 Tagen nach Ablieferung anzeigt. Wird die Anzeige nach Ablieferung erstattet, muß sie um den Anspruchsverlust zu verhindern in jedem Fall in schriftlicher Form und innerhalb der vorgesehenen Fristen erfolgen. Die Übermittlung der Schadenanzeige kann auch mit Hilfe der telekommunikativen Einrichtungen erfolgen. Einer Unterschrift bedarf es nicht, wenn der Aussteller in anderer Weise erkennbar ist. Zur Wahrung der Fristen genügt die rechtzeitige Absendung.
Gefährliches Umzugsgut
Zählt zu dem Umzugsgut gefährliches Gut (z.B. Benzin oder Öle), ist der Absender verpflichtet, dem Möbelspediteur rechtzeitig anzugeben, welcher Natur die Gefahr ist, die von dem Gut ausgeht (z.B. Feuergefährlichkeit, ätzende Flüssigkeit, explosive Stoffe, etc.).

ADSp

Präambel

Die Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen 2017 (ADSp 2017) werden zur Anwendung ab dem 1. Januar 2017 empfohlen vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Bundesverband Möbelspedition und Logistik (AMÖ), Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik (BWVL), Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), Deutschen Speditions- und Logistikverband (DSLV) und Handelsverband Deutschland (HDE). Diese Empfehlung ist unverbindlich. Es bleibt den Vertragsparteien unbenommen, vom Inhalt dieser Empfehlung abweichende Vereinbarungen zu treffen.

1. Begriffsbestimmungen

1.1 Ablieferung
Der Begriff der Ablieferung umfasst auch die Auslieferung bei Lagergeschäften.

1.2 Auftraggeber
Die Rechtsperson, die mit dem Spediteur einen Verkehrsvertrag abschließt.

1.3 Diebstahlgefährdetes Gut
Gut, das einem erhöhten Raub- und Diebstahlrisiko ausgesetzt ist, wie Geld, Edelmetalle, Schmuck, Uhren, Edelsteine, Kunstgegenstände, Antiquitäten, Scheckkarten, Kreditkarten oder andere Zahlungsmittel, Wertpapiere, Valoren, Dokumente, Spirituosen, Tabakwaren, Unterhaltungselektronik, Telekommunikationsgeräte, EDV-Geräte und -Zubehör sowie Chip-Karten.

1.4 Empfänger
Die Rechtsperson, an die das Gut nach dem Verkehrsvertrag oder aufgrund wirksamer Weisung des Auftraggebers oder eines sonstigen Verfügungsberechtigten abzuliefern ist.

1.5 Fahrzeug
Ein zum Transport von einem Gut auf Verkehrswegen eingesetztes Beförderungsmittel.

1.6 Gefährliche Güter
Güter, von denen auch im Rahmen einer normal verlaufenden Beförderung, Lagerung oder sonstigen Tätigkeit eine unmittelbare Gefahr für Personen, Fahrzeuge und Rechtsgüter Dritter ausgehen kann. Gefährliche Güter sind insbesondere die Güter, die in den Anwendungsbereich einschlägiger Gefahrgutgesetze und -verordnungen sowie gefahrstoff-, wasser- oder abfallrechtlicher Vorschriften fallen.

1.7 Lademittel
Mittel zur Zusammenfassung von Packstücken und zur Bildung von Ladeeinheiten, z.B. Paletten, Container, Wechselbrücken, Behälter.

1.8 Ladestelle/Entladestelle
Die postalische Adresse, soweit die Parteien nicht eine genauere Ortsbestimmung getroffen haben.

1.9 Leistungszeit
Die Zeit (Datum, Uhrzeit), zu der eine bestimmte Leistung zu erbringen ist, z. B. ein Zeitfenster oder ein Zeitpunkt.

1.10 Packstücke
Einzelstücke oder vom Auftraggeber zur Abwicklung des Auftrags gebildete Einheiten mit und ohne Lademittel, die der Spediteur als Ganzes zu behandeln hat (Frachtstücke im Sinne von §§ 409, 431, 504 HGB).

1.11 Schadenfall / Schadenereignis
Ein Schadenfall liegt vor, wenn ein Geschädigter aufgrund eines äußeren Vorgangs einen Anspruch aus einem Verkehrsvertrag oder anstelle eines verkehrsvertraglichen Anspruchs geltend macht; ein Schadenereignis liegt vor, wenn aufgrund eines äußeren Vorgangs mehrere Geschädigte aus mehreren Verkehrsverträgen Ansprüche geltend machen.

1.12 Schnittstelle
Nach Übernahme und vor Ablieferung des Gutes durch den Spediteur jede Übergabe des Gutes von einer Rechtsperson auf eine andere, jede Umladung von einem Fahrzeug auf ein anderes, jede (Zwischen-)Lagerung.

1.13 Spediteur
Die Rechtsperson, die mit dem Auftraggeber einen Verkehrsvertrag abschließt. Spediteure in diesem Sinne sind insbesondere Frachtführer im Sinne von § 407 HGB, Spediteure im Sinne von § 453 HGB, Lagerhalter im Sinne von § 467 HGB und Verfrachter im Sinne von §§ 481, 527 HGB.

1.14 Verkehrsverträge
Verträge des Spediteurs über alle Arten von Tätigkeiten, gleichgültig ob sie Speditions-, Fracht-, Seefracht-, Lager- oder sonstige üblicherweise zum Speditionsgewerbe gehörende Geschäfte (z. B. Zollabwicklung, Sendungsverfolgung, Umschlag) betreffen. Diese umfassen auch speditionsübliche logistische Leistungen, wenn diese mit der Beförderung oder Lagerung von Gütern in Zusammenhang stehen, insbesondere Tätigkeiten wie Bildung von Ladeeinheiten, Kommissionieren, Etikettieren und Verwiegen von Gütern und Retourenabwicklung. Als Frachtverträge gelten auch Lohnfuhrverträge über die Gestellung bemannter Kraftfahrzeuge zur Verwendung nach Weisung des Auftraggebers.

1.15 Verlader
Die Rechtsperson, die das Gut nach dem Verkehrsvertrag oder aufgrund wirksamer Weisung zur Beförderung übergibt.

1.16 Vertragswesentliche Pflichten
Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Verkehrsvertrags (Ziffer 1.14) erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf.

1.17 Wertvolles Gut
Gut mit einem tatsächlichen Wert am Ort und zur Zeit der Übernahme von mindestens 100 Euro/kg.

1.18 Zeitfenster
Vereinbarter Leistungszeitraum für die Ankunft des Spediteurs an der Lade- oder der Entladestelle.

1.19 Zeitpunkt
Vereinbarter Leistungszeitpunkt für die Ankunft des Spediteurs an der Lade- oder der Entladestelle.

 2. Anwendungsbereich

2.1 Die ADSp gelten für alle Verkehrsverträge des Spediteurs als Auftragnehmer.

2.2 Gesetzliche Bestimmungen, von denen im Wege vorformulierter Vertragsbedingungen nicht abgewichen werden darf, gehen den ADSp vor.

2.3 Die ADSp gelten nicht für Geschäfte, die ausschließlich zum Gegenstand haben

2.3.1 Verpackungsarbeiten,

2.3.2 die Beförderung und Lagerung von abzuschleppendem oder zu bergendem Gut,

2.3.3 die Beförderung und Lagerung von Umzugsgut im Sinne von § 451 HGB,

2.3.4 Lagerung und Digitalisierung von Akten; Akten sind alle Arten von verkörperten und digitalisierten Geschäftspapieren, Dokumenten, Datenträgern sowie von gleichartigen der Sammlung von Informationen dienenden Sachen,

2.3.5 Schwer- oder Großraumtransporte, deren Durchführung eine verkehrsrechtliche Transporterlaubnis bzw. Ausnahmegenehmigung erfordert, Kranleistungen und damit zusammenhängende Montagearbeiten.

2.4 Die ADSp finden keine Anwendung auf Verkehrsverträge mit Verbrauchern i.S.v. § 13 BGB.

 3. Pflichten des Auftraggebers bei Auftragserteilung; Informationspflichten, besondere

Güterarten

3.1 Der Auftraggeber unterrichtet den Spediteur rechtzeitig über alle ihm bekannten, wesentlichen, die Ausführung des Auftrages beeinflussenden Faktoren. Hierzu zählen

3.1.1 Adressen, Art und Beschaffenheit des Gutes, das Rohgewicht (inklusive Verpackung und vom Auftraggeber gestellte Lademittel) oder die anders angegebene Menge, Kennzeichen, Nummern, Anzahl und Art der Packstücke, besondere Eigenschaften des Gutes (wie lebende Tiere, Pflanzen, Verderblichkeit), der Warenwert (z. B. für zollrechtliche Zwecke oder eine Versicherung des Gutes nach Ziffer 21), und Lieferfristen,

3.1.2 alle öffentlich-rechtlichen, z. B. zollrechtlichen, außenwirtschaftsrechtlichen (insbesondere waren-, personen- oder länderbezogenen Embargos) und sicherheitsrechtlichen Verpflichtungen,

3.1.3 im Falle von Seebeförderungen alle nach den seerechtlichen Sicherheitsbestimmungen (z. B. SOLAS) erforderlichen Daten in der vorgeschriebenen Form,

3.1.4 Dritten gegenüber bestehende gewerbliche Schutzrechte, z. B. marken- und lizenzrechtliche Beschränkungen, die mit dem Besitz des Gutes verbunden sind, sowie gesetzliche oder behördliche Hindernisse, die der Auftragsabwicklung entgegenstehen,

3.1.5 besondere technische Anforderungen an das Beförderungsmittel und spezielle Ladungssicherungsmittel, die der Spediteur gestellen soll.

3.2 Bei gefährlichem Gut hat der Auftraggeber rechtzeitig dem Spediteur in Textform die Menge, die genaue Art der Gefahr und – soweit erforderlich – die zu ergreifenden Vorsichtsmaßnahmen mitzuteilen. Handelt es sich um Gefahrgut im Sinne des Gesetzes über die Beförderung gefährlicher Güter oder um sonstige Güter, für deren Beförderung oder Lagerung besondere gefahrgut- oder abfallrechtliche Vorschriften bestehen, so hat der Auftraggeber die für die ordnungsgemäße Durchführung des Auftrags erforderlichen Angaben, insbesondere die Klassifizierung nach dem einschlägigen Gefahrgutrecht, mitzuteilen und spätestens bei Übergabe des Gutes die erforderlichen Unterlagen zu übergeben.

3.3 Bei wertvollem oder diebstahlgefährdetem Gut hat der Auftraggeber im Auftrag den Spediteur in Textform über Art und Wert des Gutes und das bestehende Risiko zu informieren, so dass der Spediteur über die Annahme des Auftrags entscheiden oder angemessene Maßnahmen für eine sichere und schadenfreie Abwicklung des Auftrags treffen kann. Nimmt er diesen Auftrag an, ist der Spediteur verpflichtet, geeignete Sicherungsmaßnahmen zum Schutz des Gutes zu ergreifen.

3.4 Der Auftraggeber hat dem Spediteur alle Urkunden und sonstigen Unterlagen zur Verfügung zu stellen und Auskünfte (z. B. Eintarifierung) zu erteilen, die insbesondere für die ordnungsgemäße Zoll- oder sonstige gesetzlich vorgeschriebene Behandlung
– hierzu zählen auch Sicherheitskontrollen z. B. für Luftfrachtsendungen
– des Gutes notwendig sind.

4. Rechte und Pflichten des Spediteurs

4.1 Der Spediteur hat die Interessen des Auftraggebers wahrzunehmen. Er hat den ihm erteilten Auftrag auf offensichtliche Mängel zu prüfen und dem Auftraggeber alle ihm bekannten Gefahrumstände für die Ausführung des Auftrages unverzüglich anzuzeigen. Erforderlichenfalls hat er Weisungen einzuholen.

4.2 Der Spediteur hat dafür Sorge zu tragen, dass die von ihm zur Transportabwicklung eingesetzten Fahrzeuge, Ladungssicherungsmittel und, soweit die Gestellung von Lademitteln vereinbart ist, diese in technisch einwandfreiem Zustand sind, den gesetzlichen Vorschriften und den im Verkehrsvertrag gestellten Anforderungen für das Gut entsprechen. Fahrzeuge und Lademittel sind mit den üblichen Vorrichtungen, Ausrüstungen oder Verfahren zum Schutz gegen Gefahren für das Gut, insbesondere Ladungssicherungsmitteln, auszustatten. Fahrzeuge sollen schadstoffarm, lärmreduziert und energiesparend sein.

4.3 Der Spediteur hat zuverlässiges und entsprechend der Tätigkeit fachlich geschultes, geeignetes und ordnungsgemäß beschäftigtes Fahrpersonal und, soweit erforderlich, mit Fahrerbescheinigung einzusetzen.

4.4 Der Spediteur hat auf einem fremden Betriebsgelände eine dort geltende und ihm bekanntgemachte Haus-, Betriebs- oder Baustellenordnung zu befolgen. § 419 HGB bleibt unberührt.

4.5 Der Spediteur ist berechtigt, die zollamtliche Abwicklung von der Erteilung einer schriftlichen Vollmacht abhängig zu machen, die ihm eine direkte Vertretung ermöglicht.

4.6 Wird der Spediteur mit der grenzüberschreitenden Beförderung des Gutes oder der Import- oder Exportabfertigung beauftragt, so beinhaltet dieser Auftrag im Zweifel auch die zollamtliche oder sonst gesetzlich vorgeschriebene Behandlung des Gutes, wenn ohne sie die grenzüberschreitende Beförderung bis zum Bestimmungsort nicht ausführbar ist. Er darf hierbei

4.6.1 Verpackungen öffnen, wenn dies zum Zweck der Durchführung einer gesetzlich vorgeschriebenen Kontrolle (z. B. Spediteur als Reglementierter Beauftragter) erforderlich ist, und anschließend alle zur Auftragsabwicklung erforderlichen Maßnahmen treffen, z. B. das Gut neu verpacken,

4.6.2 die zollamtlich festgesetzten Abgaben auslegen.

4.7 Bei einem Güter- oder Verspätungsschaden hat der Spediteur auf Verlangen des Auftraggebers oder Empfängers diesem unverzüglich alle zur Sicherung von Schadensersatzansprüchen erforderlichen und ihm bekannten Informationen zu verschaffen.

4.8 Der dem Spediteur erteilte Auftrag umfasst mangels ausdrücklicher Vereinbarung nicht

4.8.1 die Gestellung und den Tausch von Paletten oder sonstigen Lademitteln,

4.8.2 die Ver- und Entladung der Güter, es sei denn, aus den Umständen oder der Verkehrssitte ergibt sich etwas anderes,

4.8.3 ein Umladeverbot (§ 486 HGB findet keine Anwendung),

4.8.4 die Bereitstellung eines Sendungsverfolgungssystems, es sei denn, dies ist branchenüblich, wobei Ziffer 14 unberührt bleibt,

4.8.5 Retouren, Umfuhren und verdeckte Beiladungen; Werden in Abweichung vom Auftrag vom Auftraggeber ein oder mehrere weitere Packstücke zum Transport übergeben und nimmt der Spediteur dieses oder diese Packstücke zum Transport an, so schließen der Spediteur und der Auftraggeber über dieses Gut einen neuen Verkehrsvertrag ab. Bei Retouren oder verdeckten Beiladungen gelten mangels abweichender Vereinbarungen die Bestimmungen des ursprünglichen Verkehrsvertrages. Ziffer 5.2 bleibt unberührt.

4.9 Weitergehende Leistungs- und Informationspflichten, z. B. über Qualitätsmanagementmaßnahmen und deren Einhaltung (Audits) sowie Monitoring- und Bewertungssysteme und Leistungskennzahlen, bedürfen der ausdrücklichen Vereinbarung.

5. Kontaktperson, elektronische Kommunikation und Dokumente

5.1 Auf Verlangen einer Vertragspartei benennt jede Vertragspartei für den Empfang von Informationen, Erklärungen und Anfragen für die Vertragsabwicklung eine oder mehrere Kontaktpersonen und teilt Namen und Kontaktadressen der anderen Partei mit. Diese Angaben sind bei Veränderung zu aktualisieren. Bestimmt eine Partei keine Kontaktperson, gilt diejenige Person als Kontaktperson, die den Verkehrsvertrag für die Partei abgeschlossen hat. Über das Gesetz hinausgehende Informationspflichten, z. B. über Maßnahmen des Spediteurs im Falle von Störungen, insbesondere einer drohenden Verspätung in der Übernahme oder Ablieferung, bei Beförderungs- oder Ablieferungshindernissen, bei Schäden am Gut oder anderen Störungen (Notfallkonzept) bedürfen der ausdrücklichen Vereinbarung.

5.2 Mangels ausdrücklicher Vereinbarung bedürfen vertragliche Erklärungen des Lager- und Fahrpersonals zu ihrer Wirksamkeit der Genehmigung der jeweiligen Vertragspartei.

5.3 Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass der Verlader oder Empfänger für den Auftraggeber die an der Lade- oder Entladestelle zur Abwicklung des Verkehrsvertrags erforderlichen Erklärungen abgibt und tatsächliche Handlungen, wie die Übergabe oder Übernahme des Gutes, vornimmt.

5.4 Wenn dies zwischen dem Auftraggeber und dem Spediteur vereinbart ist, werden die Parteien per EDI (Electronic Data Interchange)/DFÜ (Datenfernübertragung) Sendungsdaten einschließlich der Rechnungserstellung übermitteln bzw. empfangen. Die übermittelnde Partei trägt die Gefahr für den Verlust, die Vollständigkeit und die Richtigkeit der übermittelten Daten.

5.5 Bei einer Vereinbarung nach Ziffer 5.4 stellen die Parteien sicher, dass das eigene IT-System betriebsbereit ist und die üblichen Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen durchgeführt werden, um den elektronischen Datenaustausch vor dem Zugriff Dritter zu schützen sowie der Veränderung, dem Verlust oder der Zerstörung elektronisch übermittelter Daten vorzubeugen. Jede Partei ist verpflichtet, der anderen Partei rechtzeitig Änderungen ihres IT-Systems mitzuteilen, die Auswirkungen auf den elektronischen Datenaustausch haben können.

5.6 Elektronisch oder digital erstellte Dokumente, insbesondere Abliefernachweise, stehen schriftlichen Dokumenten gleich. Zudem ist jede Partei berechtigt, schriftliche Dokumente lediglich elektronisch oder digital zu archivieren und unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften die Originale zu vernichten.

 6. Verpackungs- und Kennzeichnungspflichten des Auftraggebers

6.1 Das Gut ist vom Auftraggeber zu verpacken und, soweit dies erforderlich ist, mit deutlich und haltbar angebrachten Kennzeichen für ihre auftragsgemäße Behandlung zu versehen. Alte Kennzeichen sind zu entfernen oder unkenntlich zu machen. Gleiches gilt für Packstücke.

6.2 Darüber hinaus ist der Auftraggeber verpflichtet,

6.2.1 zu e i n e r Sendung gehörende Packstücke als zusammengehörig erkennbar zu kennzeichnen,

6.2.2 Packstücke – soweit erforderlich – so herzurichten, dass ein Zugriff auf den Inhalt ohne Hinterlassen äußerlich sichtbarer Spuren nicht möglich ist.

 7. Ladungssicherungs- und Kontrollpflichten des Spediteurs

7.1 Erfolgt die Ver- oder Entladung an mehr als einer Lade- oder Entladestelle, stellt der Spediteur nach Abschluss der beförderungssicheren Verladung eines Gutes die Ladungssicherung durchgehend bis zur letzten Entladestelle sicher.

7.2 Der Spediteur ist verpflichtet, an jeder Schnittstelle Kontrollen durchzuführen. Er hat das Gut auf Vollzähligkeit und Identität sowie äußerlich erkennbare Schäden und Unversehrtheit von Label, Plomben und Verschlüssen zu überprüfen und Unregelmäßigkeiten zu dokumentieren.

 8. Quittung

8.1 Der Spediteur hat die Übernahme des Gutes – gegebenenfalls mit Vorbehalt – zu quittieren. Mit der Übernahmequittung bestätigt der Spediteur im Zweifel nur die Anzahl und Art der Packstücke, nicht jedoch deren Inhalt, Wert, Gewicht oder anders angegebene Menge.

8.2 Bei vorgeladenen oder geschlossenen Ladeeinheiten wie Containern oder Wechselbrücken und vorab vom Auftraggeber übermittelten Daten gilt die Richtigkeit einer Übernahmequittung über Anzahl und Art der geladenen Packstücke als widerlegt, wenn der Spediteur dem Auftraggeber unverzüglich (Mengen-) Differenzen und Beschädigungen meldet, nachdem er die Ladeeinheit entladen hat.

8.3 Als Ablieferungsnachweis hat der Spediteur vom Empfänger eine Ablieferungsquittung über die im Auftrag oder in sonstigen Begleitpapieren genannten Packstücke zu verlangen. Weigert sich der Empfänger, die Ablieferungsquittung zu erteilen, so hat der Spediteur Weisung einzuholen. Der Auftraggeber kann die Herausgabe der Ablieferungsquittung innerhalb eines Jahres nach Ablieferung des Gutes verlangen.

8.4 Als Übernahme- oder Ablieferungsquittung dienen alle die Auftragsdurchführung nachweisenden, unterzeichneten Dokumente, wie Lieferscheine, Spediteurübernahmescheine,

8.5 Die Übernahme- oder Ablieferungsquittung kann auch elektronisch oder digital erstellt werden, es sei denn, der Auftraggeber verlangt die Ausstellung eines Frachtoder Seefrachtbriefs, Ladescheins oder Konnossements.

 9. Weisungen

Der Spediteur ist verpflichtet, jede ihm nach Vertragsschluss erteilte Weisung über das Gut zu beachten, es sei denn, die Ausführung der Weisung droht Nachteile für den Betrieb seines Unternehmens oder Schäden für die Auftraggeber oder Empfänger anderer Sendungen mit sich zu bringen. Beabsichtigt der Spediteur, eine ihm erteilte Weisung nicht zu befolgen, so hat er denjenigen, der die Weisung gegeben hat, unverzüglich zu benachrichtigen.

 10. Frachtüberweisung, Nachnahme

Die Mitteilung des Auftraggebers, der Auftrag sei unfrei abzufertigen oder z. B. nach Maßgabe der Incoterms für Rechnung des Empfängers oder eines Dritten auszuführen, berührt nicht die Verpflichtung des Auftraggebers gegenüber dem Spediteur, die Vergütung sowie die sonstigen Aufwendungen (Frachten, Zölle und sonstige Abgaben) zu tragen. Nachnahmeweisungen z. B. nach § 422 HGB, Art. 21 CMR bleiben unberührt.

11. Nichteinhaltung von Lade- und Entladezeiten, Standgeld

11.1 Hat der Auftraggeber das Gut zu verladen oder entladen, ist er verpflichtet, die vereinbarte, ansonsten eine angemessene Lade- oder Entladezeit einzuhalten.

11.2 Wird im Straßengüterverkehr für die Gestellung eines Fahrzeugs ein Zeitpunkt oder ein Zeitfenster vereinbart oder vom Spediteur avisiert, ohne dass der Auftraggeber, Verlader oder Empfänger widerspricht, beträgt die Lade- oder Entladezeit bei Komplettladungen (nicht jedoch bei schüttbaren Massengütern) unabhängig von der Anzahl der Sendungen pro Lade- oder Entladestelle bei Fahrzeugen mit 40 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht pauschal jeweils maximal 2 Stunden für die Verladung bzw. die Entladung. Bei Fahrzeugen mit niedrigerem Gesamtgewicht reduzieren sich diese Zeiten einzelfallbezogen in angemessenen Umfang.

11.3 Die Lade- oder Entladezeit beginnt mit der Ankunft des Straßenfahrzeugs an der Lade- oder Entladestelle (z. B. Meldung beim Pförtner) und endet, wenn der Auftraggeber oder Empfänger seinen Verpflichtungen vollständig nachgekommen ist. Ist für die Gestellung des Straßenfahrzeugs an der Lade- oder Entladestelle eine konkrete Leistungszeit vereinbart, so beginnt die Lade- oder Entladezeit nicht vor der für die Gestellung vereinbarten Uhrzeit.

11.4 Wird die Lade- oder Entladezeit aufgrund vertraglicher Vereinbarung oder aus Gründen, die nicht dem Risikobereich des Spediteurs zuzurechnen sind, überschritten, hat der Auftraggeber dem Spediteur das vereinbarte, ansonsten ein angemessenes Standgeld als Vergütung zu zahlen.

11.5 Die vorstehenden Bestimmungen finden entsprechende Anwendung, wenn der Spediteur verpflichtet ist, das Gut zu ver- oder entladen und der Auftraggeber ausschließlich verpflichtet ist, das Gut zur Verladung bereitzustellen oder nach Entladung entgegenzunehmen.

12. Leistungshindernisse, höhere Gewalt

12.1 Kann der Spediteur das Gut nicht oder nicht rechtzeitig übernehmen, so hat er dies dem Auftraggeber oder Verlader unverzüglich anzuzeigen und entsprechende Weisungen einzuholen. § 419 HGB findet entsprechende Anwendung. Der Auftraggeber bleibt berechtigt, den Verkehrsvertrag zu kündigen, ohne dass der Spediteur berechtigt ist, Ansprüche nach § 415 Abs. 2 HGB geltend zu machen.

12.2 Leistungshindernisse, die nicht dem Risikobereich einer Vertragspartei zuzurechnen sind, befreien die Vertragsparteien für die Dauer der Störung und den Umfang ihrer Wirkung von den Leistungspflichten. Als solche Leistungshindernisse gelten höhere Gewalt, Unruhen, kriegerische oder terroristische Akte, Streiks und Aussperrungen, Blockade von Beförderungswegen sowie sonstige unvorhersehbare, unabwendbare und schwerwiegende Ereignisse. Im Falle eines Leistungshindernisses ist jede Vertragspartei verpflichtet, die andere Partei unverzüglich zu unterrichten; der Spediteur ist zudem verpflichtet, Weisungen des Auftraggebers einzuholen.

13. Ablieferung

13.1 Wird nach Ankunft an der Entladestelle erkennbar, dass die Entladung nicht innerhalb der Entladezeit durchgeführt werden kann, hat der Spediteur dies dem Auftraggeber unverzüglich anzuzeigen und entsprechende Weisungen einzuholen. § 419 HGB findet Anwendung.

13.2 Kann der Spediteur die vereinbarte Leistungszeit oder – mangels Vereinbarung – eine angemessene Zeit für die Ablieferung des Gutes nicht einhalten, hat er Weisungen bei seinem Auftraggeber oder dem Empfänger einzuholen.

13.3 Wird der Empfänger in seiner Wohnung, in dem Geschäftsraum oder in einer Gemeinschaftseinrichtung, in der der Empfänger wohnt, nicht angetroffen, kann das Gut, soweit nicht offenkundige Zweifel an deren Empfangsberechtigung bestehen, abgeliefert werden

13.3.1 in der Wohnung an einen erwachsenen Familienangehörigen, eine in der Familie beschäftigten Person oder einen erwachsenen ständigen Mitbewohner,

13.3.2 in Geschäftsräumen an eine dort beschäftigte Person,

13.3.3 in Gemeinschaftseinrichtungen dem Leiter der Einrichtung oder einem dazu ermächtigten Vertreter.

13.4 Wenn der Spediteur mit dem Auftraggeber oder Empfänger eine Vereinbarung getroffen hat, wonach die Ablieferung ohne körperliche Übergabe an den Empfänger erfolgen soll (z. B. Nacht-, Garagen- oder Bandanlieferung), erfolgt die Ablieferung mit der tatsächlichen Bereitstellung des Gutes am vereinbarten Ort.

13.5 Die Ablieferung darf nur unter Aufsicht des Auftraggebers, Empfängers oder eines dritten Empfangsberechtigten erfolgen. Die Ziffern 13.3 und 13.4 bleiben unberührt.

14. Auskunfts- und Herausgabepflicht des Spediteurs

14.1 Der Spediteur ist verpflichtet, dem Auftraggeber die erforderlichen Nachrichten zu geben, auf Verlangen über den Stand des Geschäftes Auskunft zu geben und nach dessen Ausführung Rechenschaft abzulegen; zur Offenlegung der Kosten ist er jedoch nur verpflichtet, wenn er für Rechnung des Auftraggebers tätig wird.

14.2 Der Spediteur ist verpflichtet, dem Auftraggeber alles, was er zur Ausführung des Geschäfts erhält und was er aus der Geschäftsführung erlangt, herauszugeben.

15. Lagerung

15.1 Der Auftraggeber hat das Gut, soweit erforderlich, zu verpacken und zu kennzeichnen und Urkunden zur Verfügung zu stellen sowie alle Auskünfte zu erteilen, die der Spediteur zur sachgerechten Lagerung benötigt.

15.2 Die Lagerung erfolgt nach Wahl des Spediteurs in dessen eigenen oder, soweit dies nicht vertraglich ausgeschlossen ist, in fremden Lagerräumen. Lagert der Spediteur bei einem fremden Lagerhalter ein, so hat er dessen Namen und den Lagerort dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich bekanntzugeben oder, falls ein Lagerschein ausgestellt ist, auf diesem zu vermerken.

15.3 Der Spediteur hat für die ordnungsgemäße Instandhaltung und Pflege von Lagerhallen und anderen Lagerflächen, der Zufahrten auf den Betriebsflächen und die Sicherung des Gutes, insbesondere gegen Diebstahl, zu sorgen. Weitergehende Sicherungsmaßnahmen, die z. B. über die gesetzlichen Brandschutzvorschriften hinausgehen, bedürfen der ausdrücklichen Vereinbarung.

15.4 Mangels abweichender Vereinbarung

15.4.1 beginnt die Übernahme des Gutes zur Lagerung mit dem Beginn der Entladung des Fahrzeugs durch den Spediteur und die Auslieferung des Gutes endet mit dem Abschluss der Verladung durch den Spediteur,

15.4.2 erfolgt die Bestandsführung durch das Lagerverwaltungssystem des Spediteurs,

15.4.3 erfolgt eine physische Inventur pro Jahr. Auf Weisung des Auftraggebers führt der Spediteur weitere physische Inventuren gegen Aufwandserstattung durch.

15.5 Der Spediteur verpflichtet sich, bei Übernahme des Gutes, wenn ihm angemessene Mittel zur Überprüfung zur Verfügung stehen, eine Eingangskontrolle nach Art, Menge und Beschaffenheit des Gutes, Zeichen, Nummern, Anzahl der Packstücke sowie äußerlich erkennbare Schäden gemäß § 438 HGB durchzuführen.

15.6 Zur Sicherung des Gutes sind regelmäßig Kontrollen durch geeignetes Personal des Spediteurs durchzuführen.

15.7 Bei Fehlbeständen und zu befürchtenden Veränderungen am Gut hat der Spediteur den Auftraggeber unverzüglich zu informieren und Weisung einzuholen.

  • 471 Abs. 2 HGB bleibt unberührt.

15.8 Weitergehende Leistungs- und Informationspflichten bedürfen der ausdrücklichen Vereinbarung.

16. Vergütung

Mit der vereinbarten Vergütung, die die Kosten der Beförderung und Lagerung einschließt, sind alle nach dem Verkehrsvertrag zu erbringenden Leistungen abgegolten. Nachforderungen für im regelmäßigen Verlauf der Beförderung oder Lagerhaltung anfallende und zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe vorhersehbare Kosten können nicht gesondert geltend gemacht werden, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart. Kalkulationsfehler gehen zu Lasten des Kalkulierenden.

  • § 412, 418, 419, 491, 492 588 bis 595 HGB und vergleichbare Regelungen aus internationalen Übereinkommen bleiben unberührt.

17. Aufwendungs- und Freistellungsansprüche

17.1 Der Spediteur hat Anspruch auf Ersatz der Aufwendungen, die er den Umständen nach für erforderlich halten durfte und nicht zu vertreten hat, insbesondere Beiträge zu Havereiverfahren, Detention- oder Demurrage-Kosten, Nachverpackungen zum Schutz des Gutes.

17.2 Wenn der Auftraggeber den Spediteur beauftragt, Gut in Empfang zu nehmen und bei der Ablieferung an den Spediteur Frachten, Wertnachnahmen, Zölle, Steuern oder sonstige Abgaben oder Spesen gefordert werden, ist der Spediteur berechtigt, aber nicht verpflichtet, diese – soweit er sie den Umständen nach für erforderlich halten durfte – auszulegen und vom Auftraggeber Erstattung zu verlangen, es sei denn, es ist etwas anderes vereinbart worden.

17.3 Von Aufwendungen wie Frachtforderungen, Beiträgen zu Havereiverfahren, Zöllen, Steuern und sonstigen Abgaben, die an den Spediteur, insbesondere als Verfügungsberechtigten oder als Besitzer fremden Gutes gestellt werden, hat der Auftraggeber den Spediteur auf Aufforderung zu befreien, wenn sie der Spediteur nicht zu vertreten hat.

18. Rechnungen, fremde Währungen

18.1 Vergütungsansprüche des Spediteurs erfordern den Zugang einer den gesetzlichen Anforderungen genügenden Rechnung oder Zahlungsaufstellung. Mangels abweichender Vereinbarung erfordert die Fälligkeit bei unstreitiger Ablieferung nicht die Vorlage eines Ablieferungsnachweises.

18.2 Der Spediteur ist berechtigt, von ausländischen Auftraggebern oder Empfängern nach seiner Wahl Zahlung in ihrer Landeswährung oder in Euro zu verlangen.

18.3 Schuldet der Spediteur fremde Währung oder legt er fremde Währung aus, so ist er berechtigt, entweder Zahlung in der fremden Währung oder in Euro zu verlangen. Verlangt er Zahlung in Euro, so erfolgt die Umrechnung zu dem am Tage der Zahlung des Spediteurs amtlich festgesetzten Kurs, den der Spediteur nachzuweisen hat.

18.4 Eine Zahlungsabwicklung im Gutschriftenverfahren ist ausdrücklich zu vereinbaren. Im Zweifel hat der Auftraggeber Gutschriften nach Leistungserbringung sofort zu erteilen. Ziff. 18.1 Satz 1 findet auf das Gutschriftenverfahren keine Anwendung.

19. Aufrechnung, Zurückbehaltung

Gegenüber Ansprüchen aus dem Verkehrsvertrag und damit zusammenhängenden außervertraglichen Ansprüchen ist eine Aufrechnung oder Zurückbehaltung nur zulässig, wenn der Gegenanspruch fällig, unbestritten, entscheidungsreif oder rechtskräftig festgestellt ist.

20. Pfand- und Zurückbehaltungsrecht

20.1 Zur Absicherung seiner Forderungen aus verkehrsvertraglichen Leistungen darfder Spediteur sich auf die ihm zustehenden gesetzlichen Pfand- und Zurückbehaltungsrechte berufen.

20.2 Die Pfandverwertung erfolgt nach den gesetzlichen Bestimmungen mit der Maßgabe, dass

20.2.1 bei Ausübung des gesetzlichen Pfandrechts des Frachtführers oder Verfrachters die Androhung des Pfandverkaufs und die erforderlichen Benachrichtigungen an den Empfänger zu richten sind,

20.2.2 an die Stelle der in § 1234 BGB bestimmten Frist von einem Monat die von einer Woche tritt.

20.3 Der Auftraggeber ist berechtigt, die Ausübung des Pfandrechts zu untersagen, wenn er dem Spediteur ein hinsichtlich seiner Forderungen gleichwertiges Sicherungsmittel (z. B. selbstschuldnerische Bankbürgschaft) einräumt.

21. Versicherung des Gutes

21.1 Der Spediteur besorgt die Versicherung des Gutes (z. B. Transport- oder Lagerversicherung) bei einem Versicherer seiner Wahl, wenn der Auftraggeber ihn damit vor Übergabe des Gutes beauftragt.

21.2 Der Spediteur hat die Versicherung des Gutes zu besorgen, wenn dies im Interesse des Auftraggebers liegt. Der Spediteur darf dies insbesondere vermuten, wenn

21.2.1 der Spediteur bei einem früheren Verkehrsvertrag im Rahmen noch laufender Geschäftsbeziehung eine Versicherung besorgt hat,

21.2.2 der Auftraggeber im Auftrag einen „Warenwert für eine Versicherung des Gutes“ angegeben hat.

21.3 Die Vermutung des Interesses an der Eindeckung einer Versicherung nach Ziffer

21.2 besteht insbesondere nicht, wenn

21.3.1 der Auftraggeber die Eindeckung untersagt,

21.3.2 der Auftraggeber ein Spediteur, Frachtführer oder Lagerhalter ist.

21.4 Der Spediteur hat bei der Besorgung einer Versicherung Weisungen des Auftraggebers insbesondere hinsichtlich Versicherungssumme und der zu deckenden Gefahren zu befolgen. Erhält er keine Weisung, hat der Spediteur nach pflichtgemäßem Ermessen über Art und Umfang der Versicherung zu entscheiden und sie zu marktüblichen Bedingungen abzuschließen.

21.5 Kann der Spediteur wegen der Art der zu versichernden Güter oder aus einem anderen Grund keinen Versicherungsschutz eindecken, hat der Spediteur dies dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen.

21.6 Besorgt der Spediteur nach Vertragsabschluss auf Weisung des Auftraggebers eine Versicherung, übernimmt er die Einziehung eines Entschädigungsbetrags oder sonstige Tätigkeiten bei Abwicklung von Versicherungsfällen und Havareien, so steht ihm auch ohne Vereinbarung eine ortsübliche, ansonsten angemessene Vergütung neben dem Ersatz seiner Auslagen zu.

22. Haftung des Spediteurs, Abtretung von Ersatzansprüchen

22.1 Der Spediteur haftet für Schäden nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften. Es gelten jedoch die folgenden Regelungen, soweit zwingende oder AGB-feste Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmen.

22.2 In allen Fällen, in denen der Spediteur nach den Ziffern 23.3 und 24 verschuldensabhängig für Verlust oder Beschädigung des Gutes (Güterschäden) haftet, hat er statt Schadenersatz Wert- und Kostenersatz entsprechend den §§ 429, 430, 432 HGB zu leisten.

22.3 Bei Inventurdifferenzen kann der Spediteur bei gleichzeitigen Fehl- und Mehrbeständen desselben Auftraggebers zur Ermittlung des Wertersatzes in den von Ziffer 24 erfassten Fällen eine wertmäßige Saldierung des Lagerbestands vornehmen.

22.4 Hat der Spediteur aus einem Schadenfall, für den er nicht haftet, Ansprüche gegen einen Dritten oder hat der Spediteur gegen einen Dritten seine eigene Haftung übersteigende Ersatzansprüche, so hat er diese Ansprüche dem Auftraggeber auf dessen Verlangen abzutreten, es sei denn, dass der Spediteur aufgrund besonderer Abmachung die Verfolgung der Ansprüche für Rechnung und Gefahr des Auftraggebers übernimmt. §§ 437, 509 HGB bleiben unberührt.

23. Haftungsbegrenzungen

23.1 Die Haftung des Spediteurs für Güterschäden in seiner Obhut gemäß § 431 Abs. 1, 2 und 4 HGB ist mit Ausnahme von Schäden aus Seebeförderungen und verfügten Lagerungen der Höhe nach wie folgt begrenzt: 23.1.1 auf 8,33 Sonderziehungsrechte für jedes Kilogramm, wenn der Spediteur

– Frachtführer im Sinne von § 407 HGB,
– Spediteur im Selbsteintritt, Fixkosten- oder Sammelladungsspediteur im Sinnevon §§ 458 bis 460 HGB
oder
– Obhutsspediteur im Sinne von § 461 Abs. 1 HGB ist;

23.1.2 auf 2 statt 8,33 Sonderziehungsrechte für jedes Kilogramm, wenn der Auftraggeber mit dem Spediteur einen Verkehrsvertrag über eine Beförderung mit verschiedenartigen Beförderungsmitteln unter Einschluss einer Seebeförderung geschlossen hat und der Schadenort unbekannt ist. Bei bekanntem Schadenort bestimmt sich die Haftung nach § 452a HGB unter Berücksichtigung der Haftungsausschlüsse und Haftungsbegrenzungen der ADSp.

23.1.3 Übersteigt die Haftung des Spediteurs aus Ziffer 23.1.1. einen Betrag von 1,25 Millionen Euro je Schadenfall, ist seine Haftung außerdem begrenzt aus jedem Schadenfall höchstens auf einen Betrag von 1,25 Millionen Euro oder 2 Sonderziehungsrechte für jedes Kilogramm, je nachdem, welcher Betrag höher ist.

23.2 Die Haftung des Spediteurs bei Güterschäden in seiner Obhut ist bei einem Verkehrsvertrag über eine Seebeförderung und bei grenzüberschreitenden Beförderungen auf den für diese Beförderung gesetzlich festgelegten Haftungshöchstbetrag begrenzt. Ziffer 25 bleibt unberührt.

23.3 In den von Ziffern 23.1 und 23.2 nicht erfassten Fällen (wie § 461 Abs. 2 HGB,

  • § 280 ff BGB) ist die Haftung des Spediteurs für Güterschäden entsprechend
  • 431 Abs. 1, 2 und 4 HGB der Höhe nach begrenzt

23.3.1 bei einem Verkehrsvertrag über eine Seebeförderung oder eine Beförderung mit verschiedenartigen Beförderungsmitteln unter Einschluss einer Seebeförderung auf 2 Sonderziehungsrechte für jedes Kilogramm,

23.3.2 bei allen anderen Verkehrsverträgen auf 8,33 Sonderziehungsrechte für jedes Kilogramm.

23.3.3 Außerdem ist die Haftung des Spediteurs begrenzt aus jedem Schadenfall höchstens auf einen Betrag von 1,25 Millionen Euro.

23.4 Die Haftung des Spediteurs für andere als Güterschäden mit Ausnahme von Schäden bei verfügten Lagerungen, Personenschäden und Sachschäden an Drittgut ist der Höhe nach begrenzt auf das Dreifache des Betrags, der bei Verlust des Gutes nach Ziffer 23.3.1 bzw. 23.3.2 zu zahlen wäre. Außerdem ist die Haftung des Spediteurs begrenzt aus jedem Schadenfall höchstens auf einen Betrag von 125.000 Euro.

23.4.1 Die §§ 413 Abs. 2, 418 Abs. 6, 422 Abs. 3, 431 Abs. 3, 433, 445 Abs. 3, 446 Abs.2, 487 Abs. 2, 491 Abs. 5, 520 Abs. 2, 521 Abs. 4, 523 HGB sowie entsprechende Haftungsbestimmungen in internationalen Übereinkommen, von denen im Wege vorformulierter Vertragsbedingungen nicht abgewichen werden darf, bleiben unberührt.

23.4.2 Ziffer 23.4 findet keine Anwendung auf gesetzliche Vorschriften wie Art. 25 MÜ, Art. 5 CIM oder Art. 20 CMNI, die die Haftung des Spediteurs erweitern oder zulassen, diese zu erweitern.

23.5 Übersteigt die Haftung des Spediteurs aus den Ziffern 23.1, 23.3 und 23.4 einen Betrag von 2,5 Millionen Euro je Schadenereignis, ist seine Haftung unabhängig davon, wie viele Ansprüche aus einem Schadenereignis erhoben werden, außerdem begrenzt höchstens auf 2,5 Millionen Euro je Schadenereignis oder 2 Sonderziehungsrechte für jedes Kilogramm der verlorenen und beschädigten Güter, je nachdem, welcher Betrag höher ist; bei mehreren Geschädigten haftet der Spediteur anteilig im Verhältnis ihrer Ansprüche.

24. Haftungsbegrenzungen bei verfügter Lagerung, Inventuren und Wertdeklaration

24.1 Die Haftung des Spediteurs bei Güterschäden ist bei einer verfügten Lagerung der Höhe nach begrenzt

24.1.1 entsprechend § 431 Abs. 1, 2 und 4 HGB auf 8,33 Sonderziehungsrechte für jedes Kilogramm,

24.1.2 höchstens 35.000 Euro je Schadenfall.

24.1.3 Besteht der Schaden eines Auftraggebers in einer Differenz zwischen Soll- und Ist-Bestand des Lagerbestands, ist die Haftung des Spediteurs abweichend von Ziffer 24.1.2 der Höhe nach auf 70.000 Euro pro Jahr begrenzt, unabhängig von Anzahl und Form der durchgeführten Inventuren und von der Zahl der für die Inventurdifferenz ursächlichen Schadenfälle.

24.2 Der Auftraggeber kann gegen Zahlung eines zu vereinbarenden Zuschlags vor Einlagerung in Textform einen Wert zur Erhöhung der Haftung angeben, der die in Ziffer 24.1 bestimmten Höchstbeträge übersteigt. In diesem Fall tritt der jeweils angegebene Wert an die Stelle des betreffenden Höchstbetrages.

24.3 Die Haftung des Spediteurs für andere als Güterschäden mit Ausnahme von Personenschäden und Sachschäden an Drittgut ist bei einer verfügten Lagerung begrenzt auf 35.000 Euro je Schadenfall.

24.4 Die Haftung des Spediteurs – mit Ausnahme von Personenschäden und Sachschäden an Drittgut – ist in jedem Fall, unabhängig davon, wie viele Ansprüche aus einem Schadenereignis erhoben werden, bei einer verfügten Lagerung auf 2,5 Millionen Euro je Schadenereignis begrenzt; bei mehreren Geschädigten haftet der Spediteur anteilig im Verhältnis ihrer Ansprüche. Ziffer 24.2 bleibt unberührt.

25. Haftungsausschluss bei See- und Binnenschiffsbeförderungen

25.1 Gemäß § 512 Abs. 2 Nr. 1 HGB ist vereinbart, dass der Spediteur in seiner Stellung als Verfrachter ein Verschulden seiner Leute und der Schiffsbesatzung nicht zu vertreten hat, wenn der Schaden durch ein Verhalten bei der Führung oder der sonstigen Bedienung des Schiffes, jedoch nicht bei der Durchführung von Maßnahmen, die überwiegend im Interesse der Ladung getroffen wurden, oder durch Feuer oder Explosion an Bord eines Schiffes entstanden ist.

25.2 Gemäß Art. 25 Abs. 2 CMNI ist vereinbart, dass der Spediteur in seiner Stellung als Frachtführer oder ausführender Frachtführer nicht für Schäden haftet, die

25.2.1 durch eine Handlung oder Unterlassung des Schiffsführers, Lotsen oder sonstiger Rechtspersonen im Dienste des Schiffes oder eines Schub- oder Schleppbootes bei der nautischen Führung oder der Zusammenstellung oder Auflösung eines Schub- oder Schleppverbandes verursacht werden, vorausgesetzt, der Spediteur hat seine Pflichten nach Art. 3 Abs. 3 CMNI hinsichtlich der Besatzung erfüllt, es sei denn, die Handlung oder Unterlassung wird in der Absicht, den Schaden herbeizuführen, oder leichtfertig und in dem Bewusstsein begangen, dass ein solcher Schaden mit Wahrscheinlichkeit eintreten werde,

25.2.2 durch Feuer oder Explosion an Bord des Schiffes verursacht worden, ohne dass nachgewiesen wird, dass das Feuer oder die Explosion durch ein Verschulden des Spediteurs, des ausführenden Frachtführers oder ihrer Bediensteten oder Beauftragten oder durch einen Mangel des Schiffes verursacht wurde,

25.2.3 auf vor Beginn der Reise bestehende Mängel seines oder eines gemieteten oder gecharterten Schiffes zurückzuführen sind, wenn er beweist, dass die Mängel trotz Anwendung gehöriger Sorgfalt vor Beginn der Reise nicht zu entdecken waren.

25.3 Ziffer 22.4 bleibt unberührt.

26. Außervertragliche Ansprüche

Die vorstehenden Haftungsausschlüsse und -begrenzungen finden nach Maßgabe der §§ 434, 436 HGB auch auf außervertragliche Ansprüche Anwendung. Ziffer 23.4.1 findet entsprechende Anwendung.

27. Qualifiziertes Verschulden

27.1 Die in den Ziffern 22.2, 22.3, 23.3 und 23.4 i.V.m. 23.5, 24 sowie 26 genannten Haftungsausschlüsse und -begrenzungen gelten nicht, wenn der Schaden verursacht worden ist

27.1.1 durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Spediteurs oder seiner Erfüllungsgehilfen oder

27.1.2 durch Verletzung vertragswesentlicher Pflichten, wobei Ersatzansprüche in letzterem Fall begrenzt sind auf den vorhersehbaren, typischen Schaden.

27.2 Abweichend von Ziffer 27.1.2 entfallen die Haftungsbegrenzungen in Ziffer 24.1 und 24.2 nur bei einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Verletzung vertragswesentlicher Pflichten.

27.3 §§ 435, 507 HGB bleiben in ihrem jeweiligen Anwendungsbereich unberührt.

27.4 Ziffer 27.1 findet keine Anwendung auf gesetzliche Vorschriften wie Art. 25 MÜ, Art. 36 CIM oder Art. 20, 21 CMNI, die die Haftung des Spediteurs erweitern oder zulassen, diese zu erweitern, oder die Zurechnung des Verschuldens von Leuten oder sonstigen Dritten ausdehnen.

28. Haftungsversicherung des Spediteurs

28.1 Der Spediteur ist verpflichtet, bei einem Versicherer seiner Wahl eine Haftungsversicherung zu marktüblichen Bedingungen abzuschließen und aufrecht zu erhalten, die mindestens im Umfang der Regelhaftungssummen seine verkehrsvertragliche Haftung nach den ADSp und nach dem Gesetz abdeckt. Die Vereinbarung einer Höchstersatzleistung je Schadenfall, Schadenereignis und Jahr ist zulässig; ebenso die Vereinbarung einer angemessenen Selbstbeteiligung des Spediteurs.

28.2 Der Spediteur hat dem Auftraggeber auf Verlangen das Bestehen eines gültigen Haftungsversicherungsschutzes durch die Vorlage einer Versicherungsbestätigung nachzuweisen. Erbringt er diesen Nachweis nicht innerhalb einer angemessenen Frist, kann der Auftraggeber den Verkehrsvertrag außerordentlich kündigen.

28.3 Der Spediteur darf sich gegenüber dem Auftraggeber auf die Haftungsbestimmungen der ADSp nur berufen, wenn er bei Auftragserteilung einen ausreichenden Versicherungsschutz vorhält.

29. Auftraggeberhaftung

29.1 Die Haftung des Auftraggebers aus §§ 414, 455, 468 und 488 HGB ist begrenzt auf 200.000 Euro je Schadenereignis.

29.2 Die vorstehende Haftungsbegrenzung findet keine Anwendung bei Personenschäden, also Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, oder wenn der Schaden verursacht worden ist durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit des Auftraggebers oder seiner Erfüllungsgehilfen oder durch Verletzung vertragswesentlicher Pflichten, wobei Ersatzansprüche in letzterem Fall begrenzt sind auf den vorhersehbaren, typischen Schaden.

30. Anzuwendendes Recht, Erfüllungsort, Gerichtsstand

30.1 Für die Rechtsbeziehung zwischen Spediteur und Auftraggeber gilt deutsches Recht.

30.2 Der Erfüllungsort ist für alle Beteiligten der Ort derjenigen Niederlassung des Spediteurs, an die der Auftrag oder die Anfrage gerichtet ist.

30.3 Der Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten, die aus dem Verkehrsvertrag, seiner Anbahnung oder im Zusammenhang damit entstehen, ist für alle Beteiligten, soweit sie Kaufleute sind, entweder der Ort der Niederlassung des Auftraggebers oder derjenigen Niederlassung des Spediteurs, an die der Auftrag oder die Anfrage gerichtet ist. Die vorstehende Gerichtsstandsvereinbarung gilt im Fall der

Art. 31 CMR und 46 § 1 CIM als zusätzliche Gerichtsstandsvereinbarung, im Falle der Art. 39 CMR, 33 MÜ, 28 WA nicht.

31. Geheimhaltung

Die Parteien sind verpflichtet, sämtliche ihnen bei der Durchführung des Verkehrsvertrages bekannt werdenden, nicht öffentlich zugänglichen Informationen vertraulich zu behandeln. Die Informationen dürfen ausschließlich zum Zwecke der Leistungserbringung genutzt werden. Die Parteien haben andere Rechtspersonen, deren sie sich bei Erfüllung ihrer verkehrsvertraglichen Pflichten bedienen, diese Geheimhaltungsverpflichtung aufzuerlegen.

32. Compliance

32.1 Der Spediteur verpflichtet sich, Mindestlohnvorschriften und Vorschriften über Mindestbedingungen am Arbeitsplatz einzuhalten und bestätigt dies auf Verlangen des Auftraggebers in Textform. Der Spediteur stellt den Auftraggeber von seiner Haftung auf den Mindestlohn frei, wenn der Spediteur oder ein im Rahmen des Verkehrsvertrages mit dem Auftraggeber eingesetzter Nachunternehmer oder Entleiher Arbeitnehmern nicht den gesetzlichen Mindestlohn zahlt und der Auftraggeber in Anspruch genommen wird.

32.2 Der Spediteur hat im Fall von Beförderungen sicherzustellen, dass er oder der die Beförderung ausführende Unternehmer

32.2.1 im Anwendungsbereich des GüKG Inhaber einer Erlaubnis nach § 3 GüKG oder einer Berechtigung nach § 6 GüKG oder einer Gemeinschaftslizenz ist oder eine solche Erlaubnis, Berechtigung oder Lizenz nicht unzulässig verwendet,

32.2.2 im Anwendungsbereich des GüKG bei der Beförderung Fahrpersonal einsetzt, das die Voraussetzungen des § 7b Abs. 1 Satz 1 GüKG erfüllt,

32.2.3 auf Anforderung alle bei der Beförderung gesetzlich mitzuführenden Dokumente vorlegt, soweit der Auftraggeber oder Dritte gesetzlichen Kontrollpflichten genügen müssen.

32.3 Der Spediteur oder der die Beförderung ausführende Unternehmer ist verpflichtet, die Tätigkeit seines Fahrpersonals so zu organisieren, dass die vorgeschriebenen Arbeits-, Lenk- und Ruhezeiten eingehalten werden können. Es besteht ein generelles Alkohol- und Drogenverbot beim Führen des Fahrzeugs.

32.4 Beide Parteien verpflichten sich, die für ihr Unternehmen geltenden gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. Sie unterstützen und achten die Grundsätze des „Global Compact“ („UNGC“), der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen und die Erklärung der International Labor Organization über grundlegende Prinzipien und Rechte bei der Arbeit von 1998 („Declaration on Fundamental Principles and Rights at Work“) in Übereinstimmung mit nationalen Gesetzen und Gepflogenheiten. Insbesondere werden beide Parteien in ihren Unternehmen

32.4.1 keine Kinder beschäftigen oder Zwangsarbeiter einsetzen,

32.4.2 die jeweiligen nationalen Gesetze und Regelungen über Arbeitszeiten, Löhne und Gehälter und sonstige Arbeitgeberverpflichtungen einhalten,

32.4.3 die geltenden Arbeits- und Gesundheitsbestimmungen einhalten und für ein sicheres und gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld sorgen, um die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten und Unfälle, Verletzungen sowie arbeitsbedingte Erkrankungen zu vermeiden,

32.4.4 jegliche Diskriminierung aufgrund Rasse, Religion, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung oder Geschlecht unterlassen,

32.4.5 die internationalen Antikorruptionsstandards, wie sie im UNGC und lokalen Antikorruptions- und -bestechungsgesetzen festgelegt sind, beachten,

32.4.6 alle geltenden Umweltgesetze und -regelungen einhalten,

32.4.7 ihren Geschäftspartnern und Nachunternehmern antragen, die zuvor genannten Grundsätze auch ihrem Handeln zugrunde zu legen

ALB

Allgemeine Lagerbedingungen des Deutschen Möbeltransports (ALB)
In der Fassung der Bekanntmachung 24/99, veröffentlicht im Bundesanzeiger 49/1999, S. 1396

1. Geltung der Bedingungen
1.1 Die Leistungen des Lagerhalters werden ausschließlich auf der Grundlage dieser Bedingungen erbracht. Diese gelten somit auch für alle künftigen Lagerungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
1.2 Nebenabreden, Änderungen und Ergänzungen zu diesen Bedingungen sind, sofern sie mit nicht zur Vertretung ermächtigten Mitarbeitern des Lagerhalters vereinbart wurden, nur wirksam, wenn sie schriftlich bestätigt wurden. Gleiches gilt für Weisungen des Einlagerers.
2. Leistungen des Lagerhalters
2.1 Der Lagerhalter hat seine Verpflichtungen mit der verkehrsüblichen Sorgfalt eines ordentlichen Lagerhalters zu erfüllen.
2.2 Der Lagerhalter erbringt grundsätzlich folgende Leistungen:
2.2.1 Bei Einlagerung wird zu diesem Lagervertrag ein Verzeichnis der eingelagerten Güter erstellt und unterzeichnet. Die Güter sollen fortlaufend numeriert werden. Behältnisse werden stückzahlmäßig erfasst. Auf die Erstellung des Lagerverzeichnisses kann verzichtet werden, wenn die eingelagerten Güter unmittelbar an der Verladestelle in einen Container verbracht und dort verschlossen werden.
2.2.2 Dem Einlagerer wird eine Ausfertigung des Lagervertrages und des Lagerverzeichnisses ausgehändigt oder zugesandt.
2.2.3 Die Lagerung erfolgt in geeigneten betriebseigenen oder fremden Lagerräumen; den Lagerräumen stehen zur Einlagerung geeignete Möbelwagen bzw. Container gleich.
2.2.4 Der Lagerhalter nimmt zusätzliche Arbeiten, die über die geeigneten Schutzmaßnahmen gegen Verlust, Verderb oder Beschädigung des Lagergutes hinausgehen, zur Erhaltung oder Bewahrung des Lagergutes oder seiner Verpackung vor, sofern dies schriftlich vereinbart ist.
3. Besondere Güter – Hinweispflicht des Einlagerers
3.1 Der Einlagerer ist verpflichtet, den Lagerhalter besonders darauf hinzuweisen, wenn nachfolgende Güter Gegenstand des Lagervertrages werden sollen:
3.1.1 feuer- oder explosionsgefährliche oder strahlende, zur Selbstentzündung neigende, giftige, ätzende oder übelriechende oder überhaupt solche Güter, welche Nachteile für das Lager und/oder für andere Lagergüter und/oder für Personen befürchten lassen;
3.1.2 Güter, die dem schnellen Verderb oder Fäulnis ausgesetzt sind;
3.1.3 Güter, die – wie etwa Lebensmittel – geeignet sind, Ungeziefer anzulocken;
3.1.4 Gegenstände von außergewöhnlichem Wert, wie z. B. Edelmetalle, Juwelen, Edelsteine, Geld, Briefmarken, Münzen, Wertpapiere jeder Art, Dokumente, Urkunden, Datenträger, Kunstgegenstände, echte Teppiche, Antiquitäten, Sammlerstücke;
3.1.5 lebende Tiere und Pflanzen.
3.2 Der Lagerhalter ist berechtigt, die Lagerung vorstehender Güter abzulehnen.
4. Lagerverzeichnis
4.1 Der Einlagerer ist verpflichtet, das Lagerverzeichnis hinsichtlich der eingelagerten Güter auf Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen und zu unterzeichnen.
4.2.1 Der Lagerhalter ist berechtigt, das Lagergut gegen Vorlage des Lagervertrages mit Verzeichnis oder einem auf dem Verzeichnis enthaltenen entsprechenden Abschreibungsvermerk auszuhändigen, es sei denn, dem Lagerhalter ist bekannt oder infolge Fahrlässigkeit unbekannt, dass der Vorleger des Lagervertrages zur Entgegennahme des Lagergutes nicht befugt ist. Der Lagerhalter ist befugt, aber nicht verpflichtet, die Legitimation desjenigen zu prüfen, der den Lagervertrag vorlegt.
4.2.2 Der Einlagerer ist verpflichtet, bei Auslieferung des Lagergutes den Lagervertrag mit Verzeichnis zurückzugeben und ein schriftliches Empfangsbekenntnis zu erteilen.
5. Durchführung der Lagerung
5.1 Der Einlagerer ist berechtigt, in Abstimmung mit dem Lagerhalter die Lagerräume zu besichtigen oder besichtigen zu lassen. Einwände oder Beanstandungen gegen die Unterbringung des Gutes oder gegen die Wahl des Lagerraumes muss er unverzüglich vorbringen. Macht er von dem Besichtigungsrecht keinen Gebrauch, so begibt er sich aller Einwände gegen die Art und Weise der Unterbringung, soweit die Wahl des Lagerraumes und die Unterbringung unter Wahrung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt eines ordentlichen Lagerhalters erfolgt ist.
5.2 Der Einlagerer ist berechtigt, während der Geschäftsstunden des Lagerhalters in seiner Begleitung das Lager zu betreten, wenn der Besuch vorher vereinbart ist und der Lagervertrag mit Lagerverzeichnis vorgelegt wird.
5.3 Der Einlagerer ist verpflichtet, etwaige Anschriftenänderungen dem Lagerhalter unverzüglich mitzuteilen. Er kann sich nicht auf den fehlenden Zugang von Mitteilungen berufen, die der Lagerhalter an die letzte bekannte Anschrift gesandt hat.
6. Lagergeld
6.1 Der Lagerhalter erteilt dem Einlagerer zu Beginn der Einlagerung eine Rechnung über das fällige Lagergeld einschließlich der Vergütung für Nebenleistungen, Versicherungsprämien und dergleichen.
6.2 Die Rechnungsbeträge sind Nettobeträge. Der Einlagerer zahlt zusätzlich die Mehrwertsteuer in der jeweiligen gesetzlichen Höhe.
6.3 Der Einlagerer, der kein Verbraucher im Sinne des § 414 Abs. 4 HGB ist, ist verpflichtet, das vereinbarte monatliche Lagergeld im voraus bis spätestens zum 3. Werktag eines jeden Monats an den Lagerhalter zu zahlen.
6.4 Das Lagergeld für die Folgemonate ist auch ohne besondere Rechnungserteilung zum jeweiligen Monatsbeginn fällig.
6.5 Bare Auslagen sind dem Lagerhalter sofort auf Anforderung zu erstatten.
6.6.1.1 Die Kosten der Einlagerung, der Lagerbesuche, Teileein- und -auslagerungen und der späteren Auslagerung werden nach den ortsüblichen Preisen besonders berechnet, sofern keine sonstige Vereinbarung getroffen wurde.
7. Aufrechnung, Abtretung, Verpfändung
7.1.1 Gegenüber dem Anspruch des Lagerhalters auf Zahlung des Lagergeldes kann nur mit unbestrittenen fälligen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Einlagerers aufgerechnet werden.
7.2 Der Einlagerer ist unbeschadet seiner Pflichten aus dem Lagervertrag befugt zur Abtretung oder Verpfändung der Rechte aus dem Lagervertrag. Eine Abtretung oder Verpfändung der Rechte aus dem Lagervertrag ist gegenüber dem Lagerhalter nur verbindlich, wenn sie ihm schriftlich mitgeteilt worden ist. In solchen Fällen ist dem Lagerhalter gegenüber derjenige, dem die Rechte abgetreten oder verpfändet worden sind, nur gegen Vorlage des Lagervertrages mit Lagerverzeichnis zur Verfügung über das Lagergut berechtigt. Ziffer 4.2 gilt sinngemäß.
7.1.2 Der Lagerhalter ist nicht verpflichtet, die Echtheit der Unterschriften auf den das Lagergut betreffenden Schriftstücken oder die Befugnis des Unterzeichners zu prüfen, es sei denn, dem Lagerhalter ist bekannt oder infolge Fahrlässigkeit unbekannt, dass die Unterschriften unecht sind oder die Befugnis des Unterzeichners nicht vorliegt.
8. Pfandrecht des Lagerhalters
8.1 Macht der Lagerhalter von seinem Recht zum Pfandverkauf der in seinen Besitz gelangten Gegenstände Gebrauch, so genügt für die Pfandversteigerungsandrohung und die Mitteilung des Versteigerungstermines die Absendung einer Benachrichtigung an die letzte dem Lagerhalter bekannte Anschrift des Einlagerers. Die Pfandversteigerung darf nicht vor dem Ablauf eines Monats nach ihrer Androhung erfolgen.
9. Dauer und Beendigung des Lagervertrages
9.1 Ist eine feste Laufzeit des Vertrages nicht vereinbart, so beträgt diese mindestens einen Monat.
9.2 Die Kündigung des Lagervertrages erfolgt schriftlich mit einer Frist von einem Monat.
9.3 Im Falle der Kündigung des Lagervertrages durch den Einlagerer hat dieser den Termin für die Herausgabe sämtlicher Lagergüter oder eines Teiles rechtzeitig mit dem Lagerhalter zu vereinbaren.
10. Haftung des Lagerhalters
10.1 Güterschäden
10.1.1 Der Lagerhalter haftet für den Schaden, der durch Verlust oder Beschädigung des Gutes in der Zeit von der Übernahme zur Lagerung bis zur Auslieferung entsteht, es sei denn, dass der Schaden durch die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nicht abgewendet werden konnte. Dies gilt auch dann, wenn der Lagerhalter gemäß § 472 Abs. 2 HGB das Gut bei einem Dritten einlagert. Wer berechtigt ist, Schadenersatz wegen Verlustes zu fordern, kann das Gut als verloren gegangen behandeln, wenn es nicht binnen 30 Tagen nach Ablauf der vereinbarten Lieferfrist durch den Lagerhalter abgeliefert worden ist.
10.1.2 Hat der Lagerhalter für gänzlichen oder teilweisen Verlust des Gutes Schadenersatz zu leisten, so ist der Wert am Ort und zur Zeit der Übernahme zur Lagerung zu ersetzen.
10.1.3 Bei Beschädigung des Gutes ist der Unterschied zwischen dem Wert des unbeschädigten Gutes am Ort und zur Zeit der Übernahme zur Lagerung und dem Wert zu ersetzen, den das beschädigte Gut am Ort und zur Zeit der Übernahme gehabt hätte. Es wird vermutet, dass die zur Schadensminderung und Schadensbehebung aufzuwendenden Kosten dem nach Satz 1 zu ermittelnden Unterschiedsbetrag entsprechen.
10.1.4 Der Wert des Gutes bestimmt sich nach dem Marktpreis, sonst nach dem gemeinen Wert von Gütern gleicher Art und Beschaffenheit. Ist das Gut unmittelbar vor der Übernahme zur Lagerung verkauft worden, so wird vermutet, dass der in der Rechnung des Verkäufers ausgewiesene Kaufpreis abzüglich darin enthaltener Beförderungskosten der Marktpreis ist.
10.2 Andere als Güterschäden
Der Lagerhalter ersetzt Vermögensschäden, die als Folge des Verlustes oder der Beschädigung des Gutes eintreten, Vermögensschäden infolge Falschauslieferung oder verspäteter Auslieferung, Vermögensschäden infolge falscher Beratung sowie sonstige Vermögensschäden, sofern ihn am Schaden der Vorwurf grober Fahrlässigkeit oder des Vorsatzes trifft.
11. Ausschluss der Haftung
11.1 Der Lagerhalter haftet nicht für Schäden, entstanden
11.1.1 infolge höherer Gewalt;
11.1.2 durch Verschulden des Einlagerers oder des Weisungsberechtigten;
11.1.3 durch Krieg oder kriegsähnliche Ereignisse sowie Verfügungen von hoher Hand, insbesondere durch Beschlagnahme;
11.1.4 durch Kernenergie;
11.1.5 an radioaktiven Stoffen;
11.1.6 an Sachen, die durch radioaktive Stoffe verursacht worden sind.
11.1.7 Der Lagerhalter kann sich auf die vorstehenden Haftungsausschlüsse nicht berufen, sofern ihn am Schaden der Vorwurf grober Fahrlässigkeit oder des Vorsatzes trifft.
11.2 Der Lagerhalter haftet nicht für Schäden, entstanden
11.2.1 durch explosive, feuergefährliche, strahlende, selbstentzündliche, giftige, ätzende Stoffe, durch Öle, Fette sowie Tiere;
11.2.2 infolge der natürlichen oder der mangelhaften Beschaffenheit des Lagergutes, wie z. B. Lösen von Verleimungen, Rissig- oder Blindwerden der Politur, Oxydation, innerer Verderb, Lecken oder Auslaufen.
11.3 Der Lagerhalter haftet nicht für
11.3.1 Verluste oder Beschädigungen des in Behältern aller Art befindlichen Lagergutes, sofern es der Lagerhalter nicht ein- oder ausgepackt hat; es sei denn, der Einlagerer weist nach, dass der Schaden durch Behandlung des Lagerhalters eingetreten ist;
11.3.2 Schäden an bzw. Verlusten von Gegenständen von außergewöhnlichem Wert, wie z. B. Edelmetalle, Juwelen, Edelsteine, Geld, Briefmarken, Münzen, Wertpapiere jeder Art, Dokumente, Urkunden, Datenträger, Kunstgegenstände, echte Teppiche, Antiquitäten, Sammlerstücke, es sei denn, die Sachen sind vom Einlagerer in der Lagerliste als wertvoll gekennzeichnet;
11.3.3 Funktionsschäden an Rundfunk-, Fernseh- oder ähnlich empfindlichen Geräten;
11.3.4 Schäden an lebenden Pflanzen oder lebenden Tieren
11.4 Der Lagerhalter kann sich auf die Haftungsausschlüsse nach Ziffer 11.2 und Ziffer 11.3 nicht berufen, sofern ihn am Schaden der Vorwurf der Fahrlässigkeit oder des Vorsatzes trifft. Auf die in 3. enthaltene Hinweispflicht des Einlagerers wird ausdrücklich hingewiesen. Anmerkung: Der Lagerhalter haftet nicht für Naturereignisse (Sturm oder Blitzschlag) und unverschuldete Feuer-, Leitungswasser- und Einbruchdiebstahlschäden. Der Einlagerer ist deshalb vom Lagerhalter über dieses Risiko für seine eingelagerten Gegenstände aufzuklären. (Siehe auch „Hinweise zur Haftung des Lagerhalters sowie zum Verhalten bei Ablieferung im Schadensfall“ – B3 – 11)
12. Haftungsbeschränkungen
12.1 Güterschäden
12.1.1 Der Einlagerer hat den Wert des Lagergutes bei Abschluss des Lagervertrages anzugeben. Die Angabe des Wertes hat der Lagerhalter dem Einlagerer zu bestätigen.
12.1.2 Liegt eine Wertangabe nicht vor, beträgt die Entschädigung für Verlust oder Beschädigung höchstens DM 1.200 je Kubikmeter, bezogen auf das Volumen des beschädigten oder in Verlust geratenen Gegenstandes. Gibt der Einlagerer einen höheren Wert an und wird dieser vertragsgemäß vom Lagerhalter dem Einlagerer bestätigt, so haftet der Lagerhalter in Höhe des angegebenen Wertes, höchstens jedoch gemäß Ziffer 10.1.
12.2 Der Lagerhalter ist berechtigt, die Entschädigung in Geld zu leisten.
12.3 Der Lagerhalter kann sich auf die vorstehenden Haftungsbeschränkungen nicht berufen, sofern ihn am Schaden der Vorwurf grober Fahrlässigkeit oder des Vorsatzes trifft.
13. Haftung für Dritte
Der Lagerhalter haftet für seine Bediensteten und für andere Personen, deren er sich bei Ausführung der von ihm übernommenen Leistungen bedient.
14. Erlöschen der Ansprüche
14.1 Der Einlagerer muss folgende Rügefristen beachten:
14.1.1 Offensichtliche Schäden, Verluste, Teilverluste oder Beschädigungen des Lagergutes sind bei Selbstabholung durch den Einlagerer von diesem spätestens bei Ablieferung, in allen anderen Fällen am Tag nach der Ablieferung schriftlich zu rügen.
14.1.2 Nicht offensichtliche Schäden sind binnen 14 Tagen nach Annahme des Lagergutes dem Lagerhalter schriftlich anzuzeigen, wobei der Ersatzberechtigte beweisen muss, dass diese Schäden während der dem Lagerhalter obliegenden Lagerung oder Behandlung des Lagergutes entstanden sind.
14.1.3 Andere als Güterschäden gemäß Ziffer 10.2 sind innerhalb eines Monats, gerechnet vom Tage der Ablieferung, schriftlich geltend zu machen.
14.2 Mit der Versäumung der Rügefristen nach Ziffer 14.1 erlöschen alle Ansprüche gegen den Lagerhalter, es sei denn, dass längere Rügefristen vereinbart wurden.
14.3 Der Lagerhalter ist verpflichtet, den Empfänger spätestens bei Ablieferung des Gutes auf die Rechtsfolgen der Annahme des Gutes, auf die Rügepflicht sowie auf die Schriftform und Frist der Rüge hinzuweisen. Unterlässt er diesen Hinweis, so kann er sich nicht auf Ziffer 14.2 berufen.
15. Außervertragliche Ersatzansprüche
Die Haftungsbeschränkungen und -ausschlüsse finden Anwendung auf alle Ersatzansprüche ungeachtet des Rechtsgrundes der Haftung.
16. Gerichtsstand
Bei Streitigkeiten mit Kaufleuten aufgrund dieses Lagervertrages und über Ansprüche aus anderen Rechtsgründen, die mit dem Lagervertrag zusammenhängen, ist das Gericht, in dessen Bezirk sich die vom Einlagerer beauftragte Niederlassung des Lagerhalters befindet, ausschließlich zuständig.
Für Streitigkeiten mit anderen als Kaufleuten gilt die ausschließliche Zuständigkeit gemäß Ziffer 16.1 nur für den Fall, dass der Einlagerer nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in das Ausland verlegt oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist.
17. Ungültigkeit einzelner Bestimmungen
Soweit einzelne Vertragsbedingungen ungültig sein sollten, bleibt hiervon die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.